Sprachliches Gymnasium

Sprachliches Gymnasium

Vertiefte Kenntnisse in drei Fremdsprachen eröffnen den Schülerinnen und Schülern des Sprachlichen Gymnasiums das Tor zur Welt

Sprachenfolge

Die Sprachenfolge am Sprachlichen Gymnasium sehen Sie in der rechten Hälfte. Der wichtigste Unterschied zur musischen Ausbildungsrichtung ist, dass am sprachlichen Zweig drei Fremdsprachen verpflichtend sind. Natürlich kann auch Spanisch als vierte Fremdsprache ab der 10. Klasse gelernt werden, nachdem man die 1. oder 2. Fremdsprache nach der 9. Klasse abgelegt hat.

Französisch als 1. Fremdsprache

Schülerinnen und Schüler, die Französisch als erste Fremdsprache wählen, beginnen in der 5. Klasse mit Französisch. In der 6. Klasse kommt Englisch als zweite Fremdsprache hinzu. Ab der achten Klasse wird Spanisch oder Italienisch als 3. Fremdsprache gewählt.

Welche Vorteile bietet Französisch als 1. Fremdsprache?

Die Lernspsychologie hat gezeigt, dass sich im Alter von 10 bis 11 Jahren das so genannte „Sprachfenster“ schließt. Solange das Sprachfenster noch geöffnet ist, fällt Kindern das Erlernen einer Fremdsprache noch sehr leicht und sie können sich meist mühelos eine akzentfreie Aussprache aneignen. Die Kinder sind vor Eintritt der Pubertät außerdem noch sehr begeisterungsfähig und bringen eine hohe Motivation beim Spracherwerb mit.

Inwieweit hilft Französisch beim Lernen anderer Sprachen?

Da Englisch und Französisch viele Wörter gemeinsam haben, die sich nur durch die Aussprache unterscheiden, z.B. danger oder important, treffen unsere Schülerinnen und Schüler in der 6. Klasse im Englischunterricht auf viele „alte Bekannte“. In Kombination mit den Vorkenntnissen aus der Grundschule fällt damit der Einstieg in die 2. Fremdsprache eher leicht.

Aufgrund der engen Verwandtschaft der romanischen Sprachen stoßen unsere F1-Schülerinne und -Schüler auch selten auf große Schwierigkeiten beim Erlernen von Spanisch oder Italienisch, die als 3. Fremdsprache zur Wahl stehen.

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Bilingualer Unterricht

Englisch als Unterrichtssprache

Im bilingualen Sachfachunterricht vollziehen die Schülerinnen und Schüler den Schritt vom Lernen der Fremdsprache zum Lernen in der Fremdsprache. Die Fremdsprache ist damit nicht Unterrichtsgegenstand, sondern Arbeitsmittel.

Selbstständiges, offenes Lernen und kooperative Arbeitsformen haben einen großen Stellenwert. Die Schüler sollen selbstständig Problemlösungsstrategien entwickeln können.

Da sprachliche Verstöße nicht „bewertet“ werden, steigern die Schüler im Regelfall ihre mündliche Unterrichtsbeteiligung. In einigen Fächern bieten sich überdies Rollenspiele und Streitgespräche an. Präsentationstechniken werden gezielt gefördert.

In der 5. und 6. Jahrgangsstufe findet eine behutsame Vorbereitung auf den späteren Sachfachunterricht statt. Dafür wird eine Intensivierungsstunde verwendet.

In der 6. Klasse wird nach Möglichkeit zusätzlich Biologie gelegentlich bilingual unterrichtet.

Ab der 7. Klasse findet bilingualer Sachfachunterricht statt, nach Möglichkeit in mehreren Fächern:

  • 7. Klasse: Geschichte + Geographie
  • 8. Klasse: Geographie + Geschichte (eventuell Biologie)
  • 9. Klasse: Wirtschaft/Recht + Geschichte (eventuell Biologie)
  • 10. Klasse: Wirtschaft/Recht, Physik, Geographie und eventuell Biologie
  • 11. Klasse: eventuell W- oder P-Seminare

Die Chor- und Streicherklasse

Zwei besondere Angebote am Sprachlichen Gymnasium

Internationale Kontakte

Als Sprachliches Gymnasium legen wir besonderes Augenmerk auf den Austausch mit anderen Länderen, Sprachen und Kulturen.

Argentinien

Individualaustausch mit Mar del Plata
Mar del Plata ist eine Touristenstadt am atlantischen Ozean mit kilometerweiten Stränden, attraktiver Innenstadt und schöner Umgebung. Es liegt etwa 400 km von der Landeshauptstadt Buenos Aires entfernt. Hier können Schülerinnen und Schüler des Dalberg-Gymnasiums im Alter von ca. 16 oder 17 Jahren im Rahmen unseres individuellen Schüleraustauschs zwei bis drei Monate in einer argentinischen Gastfamilie verbringen. Für die deutschen Teilnehmer wird der Zeitraum Juli/August, rund um die bayerischen Sommerferien, für den Aufenthalt in Argentinien empfohlen. Kosten entstehen dabei für den Hin- und Rückflug nach Mar del Plata sowie für Einkäufe, Ausgehen und Reisen vor Ort. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernimmt die Gastfamilie.
Dem Aufenthalt in Südamerika geht der zwei- bis dreimonatige Besuch einer Schülerin oder eines Schülers im Alter von 16 bis 17 Jahren aus Mar del Plata in Aschaffenburg voraus, typischerweise in den Monaten Februar bis April. Sowohl in Deutschland als auch in Argentinien ist der Schulbesuch obligatorisch und Reisen sind nur an Wochenenden und in den Ferien möglich, sofern die Teilnehmer eine Reiseoption gewählt haben. Die Gasteltern bilden in beiden Ländern die jeweiligen Bezugspersonen. Familienwechsel sind allerdings nur in schwerwiegenden Fällen möglich.
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Schüleraustausch ist eine Einladung durch die Gastschule und die Gastfamilie. Diese Dokumente werden vom Dalberg-Gymnasium ausgegeben, von beiden Seiten ausgefüllt und zurückgeschickt. Darüberhinaus wird eine Reisegenehmigung sowie eine Vollmacht erstellt, die die Gastfamilie berechtigt, in dringenden Fällen (Krankheit, Formalitäten in der Schule, Polizei etc.) im Auftrag der eigentlichen Familie zu handeln.
Der Austausch mit Mar del Plata wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von Schülerinnen und Schülern des Dalberg-Gymnasiums wahrgenommen, die ihre Erfahrungen gerne austauschen. Frau Andrea Müller, Fachbetreuerin Spanisch, betreut den Austausch und vermittelt gerne den Kontakt.

Weitere Informationen dazu im Überblick: 2017-Argentinien-Austausch-Info

China

Farbenfrohe Begegnung mit einer anderen Welt.

Seit 2004 fahren Teilnehmer des Wahlkurses Chinesisch regelmäßig nach Hong Kong.

Frankreich

6. Klasse F1
Schüleraustausch mit dem Collège Taison, Metz

Diejenigen unserer Schüler, die Französisch als 1. Fremdsprache lernen, fahren in der 6. Klasse nach Metz.

8. Klasse F1
Schüleraustausch mit dem Collège Les Hauts Grillets, Saint-Germain-en-Laye
In der 8. oder 9. Klasse haben unsere F1-Schüler die Möglichkeit, an einem Austausch mit dem Collège Les Hauts Grillets in Aschaffenburgs Partnerstadt Saint-Germain-en-Laye teilzunehmen.

9./10. Klasse F3
Schüleraustausch mit dem Lycée Jeanne D’Albret, Saint-Germain-en-Laye
Unsere F3-Schüler können in der neunten oder zehnten Klasse an einem Schüleraustausch mit dem Lycée Jeanne D’Albret in Aschaffenburgs Partnerstadt Saint-Germain-en-Laye teilnehmen.

F1 und F3 Schüler
Individueller Schüleraustausch

Italien

Die Italienischlernenden am Dalberg-Gymnasium können in der Regel im dritten Lernjahr (10. Klasse) an einem Schüleraustausch mit einer italienischen Partnerschule in der Provinz Venedig teilnehmen. Dieser Austausch dient dazu, dass beide Seiten eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu Gleichaltrigen zur Anwendung der erlernten Sprachkenntnisse nutzen können. In diesem familiären Rahmen haben die Schülerinnen und Schüler die einmalige Möglichkeit, die Lebensweise und Kultur des jeweiligen Nachbarlandes und wichtigen Handelspartners kennen zu lernen.

Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Kontakte nach Italien: OStRin Susanne Leeb (Fachbetreuung Italienisch),

Austausch San Donà di Piave:

Seit dem Schuljahr 2014/2015 unterhalten wir mit den zehnten Klassen im 3. Lernjahr Italienisch einen Schüleraustausch mit dem Liceo San Luigi in San Donà di Piave in der Provinz Venedig. Hierbei handelt es sich um ein privates sprachliches, humanistisches und naturwissenschaftliches Gymnasium, an dem es, genau wie bei uns, auch einen bilingualen Zweig gibt.

Hier der Link zu unserer Partnerschule:

http://www.liceisanluigi.it/

 Brieffreundschaften mit Teramo:

Seit dem Schuljahr 2014/2015 pflegen einige unserer Italienischlernenden Brief- bzw. eMail-Kontakte mit dem Istituto d’Istruzione Superiore Statale“G. Peano – C. Rosa“ in Teramo, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in den Abruzzen. Hier sollen die beteiligten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, in schriftlicher oder auch elektronischer Form Kontakte in das jeweilige Partnerland zu knüpfen und dadurch regelmäßig ihre schriftliche Ausdrucksfähigkeit zu trainieren.

Hier der Link zur Schule, mit der die Brieffreundschaften gepflegt werden: http://www.liceonereto.it/

Peru

Jährlich freuen sich um die 60 peruanische Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren auf einen sechs- bis achtwöchigen Aufenthalt bei einer Gastfamilie in Deutschland. Schülerinnen und Schüler des Dalberg-Gymnasiums haben in den vergangenen Jahren immer wieder den Aufenthalt eines Gastes in ihrer Familie in und um Aschaffenburg ermöglicht. Viele davon sind anschließend für den Gegenbesuch nach Peru gereist.

Die Organisation dieses Individualaustausches liegt seit über dreißig jahren in den Händen der deutsch-peruanischen Organisation CAPA (Centro de Amistad Peruano Alemán. Dabei besuchen die peruanischen Teilnehmer zunächst Deutschland in den Monaten Januar und Februar, werden hier in die Gastfamilien integriert und besuchen regelmäßig die Schule, nach Möglichkeit die Klasse ihres deutschen Partners. Die deutschen Familien sorgen für Unterkunft und Verpflegung. Zudem ist der Gast aus Südamerika über die Versicherung der Gastfamilie abgesichert. Selbiges gilt umgekehrt auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dalberg-Gymnasiums, die für gewöhnlich im Juli und August zum – nicht verpflichtenden – Gegenbesuch nach Lima aufbrechen, dort in der Familie ihres Partners wohnen und verpflegt werden und dort auch die Schule besuchen. Um das faszinierende Land kennen zu lernen, schlägt CAPA mehrere Reiseziele vor, darunter einen Besuch der Inkastadt Cusco mit Machu Picchu oder einen Ausflug in den Tambopata-Urwald (siehe PERU – Elternbrief).

Ziel des Austauschs mit Peru ist das Eintauchen in die Kultur eines südamerikanischen Landes und das alltägliche Praktizieren der spanischen Sprache. Nicht wenige Schülerinnen und Schüler des Dalberg-Gymnasiums konnten davon bereits profitieren.

Spanien

Ungarn

Mehr als Puszta und Gulasch

Seit der Wende besteht der Kontakt zwischen dem Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium mit dem Avasi Gimnázium in der Partnerstadt Aschaffenburgs Miskolc. Es liegt in Nordostungarn am Bükk-Gebirge und ist nach Budapest, Debrecen und Szeged die viergrößte ungarische Stadt.
Der Austausch erfolgt von Familie zu Familie. Wir fahren im Frühjahr mit ca. 20 Schülern der 9. Klassen mit dem Bus über Passau, Wien und Budapest nach Miskolc, das ca. 200 km östlich der Hauptstadt liegt. Die Fahrt dauert etwa 13 Stunden.
Das Wochenendprogramm gestaltet die Gastfamilie. Ausflüge in die Umgebung von Miskolc sind hierbei sehr beliebt. Lillafüred ist mit einer Schmalspurbahn zu erreichen. Es ist ein Naherholungsgebiet im bereits erwähnten Bükk-Gebirge. Bükk bedeutet Buche. Die Ungarn sind traditionell sehr gastfreundlich. Es wird ausgiebig landestypisch gekocht und dann gesellig gegessen und getrunken. Des Weiteren weckt auch die Abteilung der Biologie meist das Interesse der deutschen Schülerinnen und Schüler: Hamster, Meerschweinchen, eine Schildkröte, Wellen- und Nymphensittiche wohnen ebenso in der Schule wie eine Schlange. Die Tiere werden von den Schülerinnen und Schülern gepflegt. Der Schultag wird durch ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa abgerundet und dann starten die Austauschpartner zur Stadtrallye, die bis zum frühen Nachmittag dauert. Dabei erschließt sich die Stadtkonzeption: Miskolc ist durch die sozialistische Plattenbauweise und stillgelegte Industrieanlagen geprägt. Den Stadtkern prägt jedoch die Altstadt. Darüber hinaus ist eine alte Burganlage am Rande eines Wohngebiets zu bestaunen.
Vor Ort unternehmen wir Ausflüge: Die Pußta, ein flacher Landstrich, der von typischen ungarischen Tieren bewohnt wird, wie z. B. dem Wollschwein, Ziegen mit gedrehten Hörnern, Nonius-Pferden und Ochsen mit riesigen spitzen Hörnern. Das Gebiet wird mit dem Pferdewagen erkundet. Die Pußta liegt in der Nähe von Debrecen, so dass es sich anbietet, die Stadt zu besichtigen. Die reformierte Kirche prägt hierbei das Stadtbild.
Ferner fahren wir nach Budapest. Die Stadt wird mit einem Stadtführer besichtigt. Darüber hinaus besuchen wir das ungarische Parlament. Da das EU-Land derzeit immer wieder für Schlagzeilen sorgt, ist die Parlamentsbesichtigung besonders interessant. In ihrer Freizeit können die Schülerinnen und Schüler z. B. in die große Markthalle gehen und landestypische Eindrücke erleben. Die Váci utca als touristische Flaniermeile darf dabei nicht fehlen.
In Miskolc gibt es ein sehr schönes Höhlenbad. Hier kann man zwischen den Ausläufern des größten europäischen Tropfsteinhöhlensystems baden und die Seele baumeln lassen. Die Tropfsteinhöhle selbst erkunden wir in Aggatalek. Man kann mehrere Kilometer in den Berg gehen und die Steinformationen bewundern.
Miskolc ist auf jeden Fall eine Reise wert und es sollte möglichst vielen Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden, das Land, das tief mit unserer Geschichte verbunden ist, näher kennenzulernen.

Für den Austausch verantwortlich ist: StRin Doreen Volk

USA

Schüleraustausch mit Cabot (AR)

Dieser Schüleraustausch richtet sich an Englischlernende aus den zehnten Klassen und soll nach Möglichkeit im zweijährigen Rhythmus stattfinden. Im Schuljahr 2015/2016 fand erstmals der dreiwöchige Austausch mit unserer Partnerschule Cabot High aus Arkansas statt. Die deutschen Schülerinnen und Schüler besuchten vor Ort die Schule, führten eine gemeinsame Projektarbeit mit den amerikanischen Partnern durch und erkundeten die geschichtsträchtig Umgebung von Cabot, wie z.B. die Little Rock High School in Little Rock, das Civil Rights Museum in Memphis oder das JKF Museum in Dallas. Der Gegenbesuch der amerikanischen Schülergruppe im Juli 2016 führte zu vielen spannenden Begegnungen der Dalberg-Schüler mit unseren amerikanischen Gästen.

Über das German American Partnership Program (GAPP) ist das Dalberg-Gymnasium als offizielle Partnerschule der Cabot High School in Arkansas (USA) anerkannt. Dieses Programm fördert seit 1983 langfristige Schulpartnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und den USA. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden in den Unterricht des Gastlandes und in Gastfamilien integriert und erhalten ein aktuelles und vielschichtiges Bild des Partnerlandes. Durch die Einbindung in den Alltag in Deutschland gewinnen die amerikanischen Schülerinnen und Schüler Interesse an der Auseinandersetzung mit deutscher Sprache und Kultur.

Ansprechpartnerin für den Schüleraustausch mit den USA: OStRin Susanne Leeb,

Mehr Informationen zu diesem Förderprogramm:

https://www.kmk-pad.org/programme/german-american-partnership-program-gapp.html

Hier der Link zu unserer Parnerschule:
www.cabotschools.org/schools/cabot-high-school

Hier zwei Links zu den offiziellen Seiten von Arkansas:
www.arkansas.gov
www.arkansas.com

People to People

Seit einigen Jahren fungiert das Dalberg-Gymnasium als Gastschule für eine amerikanische Organisation mit dem Namen „People to People“, die für einige Tage amerikanische Schülerinnen und Schüler auf einer Rundreise durch Europa für einen sogenannten „Homestay“ in Aschaffenburger Familien unterbringt. Bewerben können sich hierfür deutsche Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8-10.

Ansprechpartnerin für „People to People“: Frau StRin Barbara Scheidler.

Auf ihrer Reise durch sieben europäische Länder in zwanzig Tagen legt eine ca. 30-köpfige Delegation von amerikanischen Jugendlichen eine Art „Verschnaufpause“ in Form eines Homestays bei uns am Dalberg-Gymnasium ein. Die Jugendlichen besuchen mit ihren Gastgebern den Unterricht und können die deutsche Lebensweise und Kultur für drei bis vier Tage live erleben. Während dieser Zeit ist keinerlei Programm geplant, sondern die deutschen Schülerinnen und Schüler sollen versuchen, ihre Gäste so authentisch wie möglich in ihren schulischen und privaten Alltag mit zu integrieren und so die fabelhafte Möglichkeit zu haben, Kontakte in die jeweiligen Regionen der USA zu knüpfen, aus denen ihre Partnerinnen und Partner kommen. Nicht selten haben sich daraus bereits Freundschaften entwickelt, die auch schon zu Folgebesuchen unserer Dalbergianer in den USA geführt haben.

Wer mehr über die Organisation wissen will, darf sich hier schlau machen:

http://www.peopletopeople.com/

Did I miss the skyscrapers, did I miss the long freeway?
From the coast of California to the shores of Delaware Bay
You can bet your life I did, till I got back to the U. S. A. (Chuck Berry)

Modellparlament

European Youth Parliament (EYP): eine der größten Plattformen für politische Debatten, interkulturelle Begegnungen und Austausch von Ideen unter jungen Europäern

Jährlich veranstaltet das EYP einen nationalen Auswahlprozess, an dem bundesweit mehr als 800 Schüler aus über 80 Schulen teilnehmen.

Regelmäßig und sehr erfolgreich entsendet unsere Schule unter der Leitung von Karin Urban Teilnehmer zu verschiedenen internationalen Modellparlamenten, bei denen die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments oder der Vereinten Nationen simuliert und auf Englisch diskutiert wird.

Weitere Artikel zum Thema Modellparlament finden Sie hier.

Sprachangebot

Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren von zahlreichen Wahlmöglichkeiten

Chinesisch

  • Wahlfach – angelegt auf drei Schuljahre
  • Zeugniseintrag ohne vorrückungsrelevante Note
  • bringt deutlich bessere Bewerbungschancen
  • Lehrbuch usw. wird gestellt (keine Kosten)
  • eine Schulstunde pro Woche, Termin nach Absprache
  • neben Spracherwerb: Informationen zu Kultur- & Landeskunde, Essen und Trinken, Leben vor Ort, Bildung und Soziales
  • Schulfahrten nach China sind für alle Teilnehmer möglich

Englisch

Englisch ist viel mehr als Wörter und Grammatik. Es ist Shakespeare und Shaw, Demokratie und Pressefreiheit, Sportsgeist und Fairness, und natürlich der Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und allen bedeutenden Weltkulturen.

Dem tragen wir Rechnung durch Einbeziehung von vielfältigen Lektüren und Medien in den Unterricht, vom herkömmlichen Zeitungsartikel bis zur Informationsquelle Internet. In ganz besonderer Weise dient der bilinguale Unterricht (Sachfachunterricht in englischer Sprache, bei uns durchgeführt in Geographie, Geschichte, Wirtschafts- und Rechtslehre, Physik und Biologie) der praktischen Anwendung der Sprachkenntnisse.

Englische W-Seminare sind bei unseren Schülern sehr beliebt und das obwohl – oder vielleicht gerade weil – in englischen Seminaren die Arbeiten, z.B. über Shakespeare oder American History in Films, auch tatsächlich auf Englisch geschrieben werden müssen.
Das P-Seminar „Romans in Britain“ hat 2014 erfolgreich eine Studienreise in den Norden der Insel organisiert und im Januar 2015 einen sehr gelungenen Präsentationsabend darüber an unserer Schule durchgeführt.

In der Schülerlesebücherei gibt es zahlreiche englischsprachige Lektüren für die Unter- und Mittelstufe. In der Studienbibliothek können englischsprachige Klassiker von Shakespeare bis Paul Auster ausgeliehen werden. Und natürlich gibt es den Fremdsprachenlesewettbewerb, bei dem man sein Können vor einer Jury aus Elternvertretern, Schülern der Oberstufe, des Direktorats und der Lehrerschaft unter Beweis stellen kann. Die Klassensieger der 6. Klassen tragen einen bekannten und einen unbekannten Text vor. Der Sieger erhält ein vom Elternbeirat gestiftetes Buchgeschenk, die übrigen Teilnehmer bekommen Trostpreise.

Regelmäßig und sehr erfolgreich entsendet unsere Schule Teilnehmer zu verschiedenen internationalen Modellparlamenten, bei denen die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments oder der Vereinten Nationen simuliert wird und auf Englisch diskutiert wird. Auf internationaler Ebene nahmen „delegates“ unserer Schule bereits an Sitzungen des European Youth Parliament in Tromso, Tampere, Helsinki oder auch Krakau teil, auf nationaler Ebene wurde in den letzten Jahren z.B. in den Landtagen von Berlin, Potsdam, Stuttgart, Hamburg oder Dresden getagt.

Das Dalberg-Gymnasium kooperiert mit dem renommierten Anbieter für Sprachferien Embrace England, um unseren Schülerinnen und Schülern einen abwechslungsreichen Sprachaufenthalt in York/England zu ermöglichen. Neben mehrwöchigen Sprachferien, die von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gelobt werden, ist es außerdem möglich, ein ganzes Schuljahr an der Huntington High School in York zu verbringen. Nähere Informationen dazu: www.embraceengland.co.uk.

Die englische Theatergruppe für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen präsentiert an Weihnachten oder am Ende des Schuljahres ihre Stücke, die teilweise sogar selbst geschrieben sind. Während des Jahres lernen die Schülerinnen außerdem mit Improvisationsübungen und anderen Spielen, sich in andere hineinzuversetzen und in Rollen zu schlüpfen. Und das alles auf Englisch!

Jedes Jahr kommt das White Horse Theatre an unsere Schule, um ein englischsprachiges Theaterstück für die Unterstufe aufzuführen.
Die Oberstufe besucht regelmäßig englischsprachige Theateraufführungen im Stadttheater Aschaffenburg oder im English Theatre in Frankfurt. Im Herbst werden vom Casino in Aschaffenburg anlässlich der Britfilms-Woche englische Filme gezeigt.

Unsere intensiven Bemühungen, einen echten Schüleraustausch mit einem englischsprachigen Land zu initiieren, haben Früchte getragen. Nachdem unsere Schule im September 2015 in das German-American Partnership Program (GAPP) der Kultusministerkonferenz des Pädagogischen Austauschdienstes aufgenommen worden war, konnten wir im März 2016 zum ersten Mal den Schüleraustausch mit unserer amerikanischen Partnerschule, der Cabot High School in Cabot im Bundesstaat Arkansas, durchführen.

Französisch

Diese Karte zeigt alle Länder, in denen Französisch als Amtssprache (33 Länder) oder als Verkehrs- bzw. Unterrichtssprache (63 Länder) gesprochen wird. Weltweit sprechen 180-200 Millionen Menschen Französisch.

Nach dem Abitur bieten gute Französischkenntnisse zahlreiche interessante Möglichkeiten. So kann man zwischen über 150 deutsch-französischen Doppelstudiengängen wählen. Man studiert in Deutschland und in Frankreich und erhält in beiden Ländern einen Universitätsabschluss. Informationen hierzu findet man unter www.studieren-in-frankreich.de. Deutschland und Frankreich sind übrigens füreinander die wichtigsten Handelspartner. Das bedeutet, dass sehr viele Unternehmen in beiden Ländern einen hohen Bedarf an zweisprachigen Mitarbeitern haben.

Italienisch

Italienisch, von seinen Liebhabern auch oft „Mamma Latinas schönste Tochter“ genannt, ist eine wichtige europäische Kultursprache, nämlich die Sprache unzähliger Künstler, Denker und Baumeister (Leonardo da Vinci, Michelangelo, Machiavelli, Dante etc.), die auch unsere Kultur geprägt haben.

Jedoch nimmt das Dalberg-Gymnasium nicht nur seinen kulturkundlichen Bildungsauftrag wahr. Von Anfang an steht die kommunikative Kompetenz im Vordergrund, also die Fähigkeit, mit der Zeit auch komplexe Situationen in mündlicher und schriftlicher Kommunikation zu bewältigen.

Dies wird mit Hilfe verschiedener Medien, abwechslungsreicher Unterrichtsmethoden und vielen Einblicken in die italienische Gesellschaft und das Alltagsleben erreicht. Liedertexte, Comics und Gedichte zählen hier genauso zu den Unterrichtsmaterialien wie Ausschnitte aus Filmen, Werbung, Zeitungen und Zeitschriften. Vielfältige, kreative Aufgaben und auch der bestehende Schüleraustausch mit dem Liceo San Luigi in San Donà regen die Jugendlichen zu Äußerungen in der Zielsprache an, so dass auch sie bald sagen können: „L’italiano è belle!“

Latein

Latein ist nicht nur Basissprache für alle romanische Sprachen, sondern eine Grundlage gymnasialen Arbeitens. Es hat positive Auswirkungen auf eine Fülle von anderen Fächern und fördert somit den allgemeinen schulischen Erfolg.

Deutsch
Einblick in den grammatikalischen Aufbau der deutschen Sprache (z.B. exakte Unterscheidung der einzelnen Zeitstufen, Fähigkeit zur Analyse längerer Satzperioden etc.), Förderung des Verständnisses für die eigene Muttersprache: Wer Latein lernt, beherrscht auch die Muttersprache besser!

Moderne Fremdsprachen
Da sich die modernen Fremdsprachen entweder direkt aus dem Lateinischen entwickelt oder große Anleihen daraus genommen haben, bedeutet Lateinlernen keinesfalls Zeitvergeudung, sondern ist Voraussetzung für ein schnelleres und leichteres Erlernen der modernen Fremdsprachen.
Das Lateinische gewährt einen auf die modernen Fremdsprachen leicht transferierbaren Einblick in das grammatische System und damit das Funktionieren von Sprachen.

Mathematik
Das in diesem Fach geforderte abstrakte und exakte Denken, das Denken in gewissen Ordnungssystemen wird im Lateinunterricht in besonderer Weise gefördert. Die gedanklichen Schritte, die bei der Auflösung einer mathematischen Gleichung oder einer Klammerrechnung ablaufen, sind die gleichen, die bei der Auflösung einer längeren lateinischen Satzperiode bewältigt werden müssen.

Geschichte
Auch Geschichte bedient sich zahlreicher Fachbegriffe aus dem Lateinischen. Die Beschäftigung mit der römischen Antike fördert das Verständnis für die Bedeutung der Vergangenheit und damit die Orientierung in der eigenen Gegenwart: Angesichts der Vereinigung Europas kann es äußerst förderlich sein, sich unserer gemeinsamen Traditionen und kulturellen Wurzeln bewusst zu werden!

Naturwissenschaften
Fachtermini aus dem Lateinischen sind beispielsweise:
Klassische Konditionierung, Appetenzverhalten, Kontraktion, Bizeps, Stimulus, Rezeptor, Konzentrat, Bazillus, Essenz, Kondensation, Destillation u.v.a.

Und: Vielen Schülern macht Latein einfach Spaß, weil es klar, logisch, systematisch ist und einen Einblick in die Antike gibt.

Spanisch

Hallo, ich bin Marie (M) und möchte gerne Spanisch lernen. Deswegen habe ich einige Fragen an die Lehrer des Dalberg-Gymnasiums (L).

M: Hallo, ich interessiere mich sehr für Spanien und würde gerne Spanisch lernen. Ist das möglich am Dalberg?
L: Hola Marie. Natürlich kannst du bei uns Spanisch lernen. Du hast dabei verschiedene Möglichkeiten: Entweder du besuchst den sprachlichen Zweig unserer Schule ab der 5. Klasse und lernst Spanisch ab der 8. Klasse als dritte Fremdsprache. Du kannst auch bis zur 10. Klasse warten und Spanisch als sogenannte spätbeginnende Fremdsprache lernen, dann musst du deine zweite Fremdsprache (meistens Latein) abwählen. Wenn du unseren musischen Zweig besuchst, kannst du Spanisch erst ab der 10. Klasse als spätbeginnende Fremdsprache lernen.

M: Kann ich dann auch Abitur in Spanisch machen?
L: Ja, das ist möglich. Wenn du Spanisch als 3. Fremdsprache ab der 8. Klasse lernst, dann kannst du dich entscheiden, ob du das schriftliche oder das mündliche Abitur (das sogenannte Kolloquium) ablegen willst. Lernst du Spanisch ab der 10. Klasse als spät beginnende Fremdsprache, dann ist nur das mündliche Abitur möglich, jedoch immer in Verbindung mit einer fortgeführten Fremdsprache (meist Englisch).

M: Was bringt es mir denn eigentlich, diese Sprache zu lernen?
L: Spanisch ist mit über 400 Millionen Muttersprachlern weltweit eine der am weitesten verbreiteten Sprachen. Du kannst dich in über 20 Ländern problemlos verständigen! Dies kann dir später im Berufsleben viele Vorteile bringen. Außerdem ist Spanien ein sehr beliebtes Reiseziel für uns Deutsche und du kannst auch im Urlaub mit deinem Wissen glänzen.

M: Wie sieht denn der Unterricht in Spanisch aus?
L: Wir haben den großen Vorteil, dass mit Frau del Val González eine Muttersprachlerin aus Spanien bei uns unterrichtet. Dadurch lernt man die Sprache und die Aussprache noch schneller und besser. Was ist noch wichtig? Nun, es wird viel Wert darauf gelegt, im Unterricht Spanisch zu sprechen, so dass du fit für einen Aufenthalt im spanischsprachigen Ausland wirst. Frau del Val nimmt auch die DELE-Prüfung ab. Dies ist ein international anerkanntes Sprachdiplom (Diploma Extranjero de Lengua Española), welches dir ein späteres Studium im spanischsprachigen Ausland erleichtert.

M: Apropos Aufenthalt: kann ich auch bei einem Schüleraustausch teilnehmen?
L: Derzeit bieten wir diverse Individualaustausche an, d.h. du fährst nicht mit den Schülern deiner Klasse, sondern alleine zu einer Gastfamilie, beispielsweise nach Argentinien. Es kommen aber immer mal wieder neue Angebote hinzu. Die Spanischlehrer helfen dir hier gerne weiter.

M: Super, dann bin ich ja schon ein bisschen informiert und ich glaube, Spanisch ist auch die richtige Sprache für mich. Vielen Dank schon mal…Moment, das kann ich sogar schon auf Spanisch sagen: ¡Muchas gracias!
L: Bis bald im Spanischunterricht. ¡Hasta la próxima!

M: Apropos Aufenthalt: kann ich auch bei einem Schüleraustausch teilnehmen?
L: Derzeit bieten wir diverse Individualaustausche an, d.h. du fährst nicht mit den Schülern deiner Klasse, sondern alleine zu einer Gastfamilie, beispielsweise nach Argentinien. Es kommen aber immer mal wieder neue Angebote hinzu. Die Spanischlehrer helfen dir hier gerne weiter.

M: Super, dann bin ich ja schon ein bisschen informiert und ich glaube, Spanisch ist auch die richtige Sprache für mich. Vielen Dank schon mal…Moment, das kann ich sogar schon auf Spanisch sagen: ¡Muchas gracias!
L: Bis bald im Spanischunterricht. ¡Hasta la próxima!

Russisch

  • Wahlfach – angelegt auf drei Schuljahre
  • Zeugniseintrag ohne vorrückungsrelevante Note
  • bringt deutlich bessere Bewerbungschancen
  • Lehrbuch usw. wird gestellt (keine Kosten)
  • eine Schulstunde pro Woche, Termin nach Absprache
  • neben Spracherwerb: Informationen zu Kultur- & Landeskunde, Essen und Trinken, Leben vor Ort, Bildung und  Soziales

Sprachdiplome

In den Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch können am Dalberg-Gymnasium international anerkannte Sprachdiplome erworben werden. Diese Zertifikate sind vorteilhaft, wenn man bei Bewerbungen im In- und Ausland mit seinem sprachlichen und landeskundlichen Wissen punkten möchte.

Die Prüfungen finden am Dalberg-Gymnasium statt und werden von Fachlehrkräften in einem intensiven Vorbereitungskurs begleitet.

Hier finden Sie genaue Informationen:

Stundentafel

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