Sprachliches Gymnasium

Sprachliches Gymnasium

Vertiefte Kenntnisse in drei Fremdsprachen eröffnen den Schülerinnen und Schülern des Sprachlichen Gymnasiums das Tor zur Welt

Sprachenfolge

Die Sprachenfolge am Sprachlichen Gymnasium sehen Sie in der rechten Hälfte. Der wichtigste Unterschied zur musischen Ausbildungsrichtung ist, dass am sprachlichen Zweig drei Fremdsprachen verpflichtend sind. Natürlich kann auch Spanisch als vierte Fremdsprache ab der 11. Klasse gelernt werden, nachdem man die 1. oder 2. Fremdsprache nach der 10. Klasse abgelegt hat.

Französisch als 1. Fremdsprache

Schülerinnen und Schüler, die Französisch als erste Fremdsprache wählen, beginnen in der 5. Klasse mit Französisch. In der 6. Klasse kommt Englisch als zweite Fremdsprache hinzu. Ab der achten Klasse wird Spanisch oder Italienisch als 3. Fremdsprache gewählt.

Welche Vorteile bietet Französisch als 1. Fremdsprache?

Die Lernpsychologie hat gezeigt, dass sich im Alter von 10 bis 11 Jahren das so genannte „Sprachfenster“ schließt. Solange das Sprachfenster noch geöffnet ist, fällt Kindern das Erlernen einer Fremdsprache noch sehr leicht und sie können sich meist mühelos eine akzentfreie Aussprache aneignen. Die Kinder sind vor Eintritt der Pubertät außerdem noch sehr begeisterungsfähig und bringen eine hohe Motivation beim Spracherwerb mit.

Inwieweit hilft Französisch beim Lernen anderer Sprachen?

Da Englisch und Französisch viele Wörter gemeinsam haben, die sich nur durch die Aussprache unterscheiden, z.B. danger oder important, treffen unsere Schülerinnen und Schüler in der 6. Klasse im Englischunterricht auf viele „alte Bekannte“. In Kombination mit den Vorkenntnissen aus der Grundschule fällt damit der Einstieg in die 2. Fremdsprache eher leicht.

Aufgrund der engen Verwandtschaft der romanischen Sprachen stoßen unsere F1-Schülerinnen und -Schüler auch selten auf große Schwierigkeiten beim Erlernen von Spanisch oder Italienisch, die als 3. Fremdsprache zur Wahl stehen.

  • Flyer Französisch als erste Fremdsprache
  • Eine „Schnupperstunde“ Französisch und ein Quiz für interessierte Schülerinnen und Schüler gibt es hier.
  • Berichte von Veranstaltungen, Projekten und Unternehmungen sind hier.
  • Hier berichten zwei unserer Schülerinnen von ihren Erfahrungen mit Französisch als 1. Fremdsprache.

AbiBac = deutsch-französisches Abitur

Als einziges Gymnasium Unterfrankens bereitet das Dalberg-Gymnasium interessierte Schüler darauf vor, gleichzeitig mit dem bayerischen Abitur auch das französische Baccalauréat zu erwerben.

AbiBac-Absolventen stehen damit viele Türen offen: Mit ihren beiden Zeugnissen können sie sich problemlos in beiden Ländern auf Studienplätze, Praktika und Berufsausbildungen bewerben und auch aus zahlreichen deutsch-französischen Studiengängen wählen. In jedem Fall zeigt diese wertvolle Zusatzqualifikation im Lebenslauf vertiefte Sprachkenntnisse und das Interesse des Schülers an französischer Kultur und Geschichte.

  • Mehr Informationen gibt es hier.
  • Flyer zum Abibac hier
  • Quiz zum Flyer „Wer wird Millionär“ bei Learningapps hier.
  • Berichte von gemeinsamen Projekten und Exkursionen sind  hier.
  • Häufige Fragen – von Schülern beantwortet hier.

Franz Fischer und …


Michael Frosch machen fit fürs AbiBac.

„Sprecherin: Amelie Kienholz; Schnitt: Franz Fischer; Bilder: DG Bamberg; Konzept: nach einer Idee des WHG Garching“

Bilingualer Unterricht

Englisch oder Französisch als Unterrichtssprache

Im bilingualen Sachfachunterricht vollziehen die Schülerinnen und Schüler den Schritt vom Lernen der Fremdsprache zum Lernen in der Fremdsprache. Die Fremdsprache ist damit nicht Unterrichtsgegenstand, sondern Arbeitsmittel.

Selbstständiges, offenes Lernen und kooperative Arbeitsformen haben einen großen Stellenwert. Die Schüler sollen selbstständig Problemlösungsstrategien entwickeln können.

Da sprachliche Verstöße nicht „bewertet“ werden, steigern die Schüler im Regelfall ihre mündliche Unterrichtsbeteiligung. In einigen Fächern bieten sich überdies Rollenspiele und Streitgespräche an. Präsentationstechniken werden gezielt gefördert.

In der 5. und 6. Jahrgangsstufe findet eine behutsame Vorbereitung auf den späteren Sachfachunterricht statt.

Ab der 7. Klasse (bei Englisch als erster Fremdsprache) wird mindestens eines der folgenden Fächer bilingual unterrichtet:

  • Geschichte
  • Geographie
  • Wirtschaft/Recht
  • Physik
  • eventuell Biologie
  • eventuell Sport

Ausführliche Informationen zum bilingualen Angebot (Englisch-Deutsch) finden Sie → hier.

Bei Französisch als erster Fremdsprache kann ab der 8. Klasse das Fach Geschichte wahlweise bilingual (Französisch-Deutsch) unterrichtet werden.

Dazu finden Sie ausführliche Hinweise in einem eigenen Handzettel.

Die Chor- und Streicherklasse

Zwei besondere Angebote am Sprachlichen Gymnasium

Internationale Kontakte

Als Sprachliches Gymnasium legen wir besonderes Augenmerk auf den Austausch mit anderen Länderen, Sprachen und Kulturen.

Argentinien

Individualaustausch mit Mar del Plata
Mar del Plata ist eine Touristenstadt am atlantischen Ozean mit kilometerweiten Stränden, attraktiver Innenstadt und schöner Umgebung. Es liegt etwa 400 km von der Landeshauptstadt Buenos Aires entfernt. Hier können Schülerinnen und Schüler des Dalberg-Gymnasiums im Alter von ca. 16 oder 17 Jahren im Rahmen unseres individuellen Schüleraustauschs zwei bis drei Monate in einer argentinischen Gastfamilie verbringen. Für die deutschen Teilnehmer wird der Zeitraum Juli/August, rund um die bayerischen Sommerferien, für den Aufenthalt in Argentinien empfohlen. Kosten entstehen dabei für den Hin- und Rückflug nach Mar del Plata sowie für Einkäufe, Ausgehen und Reisen vor Ort. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernimmt die Gastfamilie.
Dem Aufenthalt in Südamerika geht der zwei- bis dreimonatige Besuch einer Schülerin oder eines Schülers im Alter von 16 bis 17 Jahren aus Mar del Plata in Aschaffenburg voraus, typischerweise in den Monaten Februar bis April. Sowohl in Deutschland als auch in Argentinien ist der Schulbesuch obligatorisch und Reisen sind nur an Wochenenden und in den Ferien möglich, sofern die Teilnehmer eine Reiseoption gewählt haben. Die Gasteltern bilden in beiden Ländern die jeweiligen Bezugspersonen. Familienwechsel sind allerdings nur in schwerwiegenden Fällen möglich.
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Schüleraustausch ist eine Einladung durch die Gastschule und die Gastfamilie. Diese Dokumente werden vom Dalberg-Gymnasium ausgegeben, von beiden Seiten ausgefüllt und zurückgeschickt. Darüberhinaus wird eine Reisegenehmigung sowie eine Vollmacht erstellt, die die Gastfamilie berechtigt, in dringenden Fällen (Krankheit, Formalitäten in der Schule, Polizei etc.) im Auftrag der eigentlichen Familie zu handeln.
Der Austausch mit Mar del Plata wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von Schülerinnen und Schülern des Dalberg-Gymnasiums wahrgenommen, die ihre Erfahrungen gerne austauschen. Frau Andrea Müller, Fachbetreuerin Spanisch, betreut den Austausch und vermittelt gerne den Kontakt.

Weitere Informationen dazu im Überblick: 2017-Argentinien-Austausch-Info

China

Farbenfrohe Begegnung mit einer anderen Welt.

Seit 2004 fahren Teilnehmer des Wahlkurses Chinesisch regelmäßig nach Hong Kong. Hier ein Reisebericht: Hong-Kong-Reisebericht

Frankreich

Für unsere Französisch lernenden Kinder bieten wir derzeit drei verschiedene Möglichkeiten an, an einem Schüleraustausch teilzunehmen:

Diejenigen unserer Schüler, die Französisch als 1. Fremdsprache lernen, fahren in der 6. Klasse nach Nancy. Bei der Partnerschule Collège Frédéric Chopin handelt es sich um eine fünfzügig ausgebaute Schule mit etwa 550 Schülern, die zusammen mit dem Lycée Chopin einen Schulverbund (Cité scolaire) bildet. In einer Stärke gleichen sich die Partnerschulen: in dem vielfältigen Sprachenangebot. Am Collège Frédéric Chopin sind dies Deutsch, Spanisch, Chinesisch und als Wahlfächer Latein und Griechisch. Das Schulgebäude liegt neben dem ehemaligen Thermalbad Nancys, direkt an einem großen Park. Sie ist nur durch eine Straße vom Musée de l’Ecole de Nancy getrennt, in dem die Schüler nach einer Einführung in den Nancy prägenden Jugendstil durch den Kunstlehrer des Collèges verschiedene Gesamtkunstwerke, etwa die Ensembles eines Ess- oder Schlafzimmers und natürlich das Gebäude selbst, bewundern können. Die schuleigenen etwa acht Meter hohe Indoor-Kletteranlage wird im Rahmen des Austauschs in deutsch-französischer „Partnerarbeit“ genutzt. Der in mehrmonatigem Vorlauf mit den Schülern vorbereitete jeweils einwöchige Austausch weist regelmäßig in Frankreich folgende Programmpunkte auf: Gemeinsame Mahlzeiten in der Schulkantine, Stadtrallye in binationalen Gruppen, Besuch einer Chocolaterie, Projektarbeit, Besuch des Unterrichts, ein Tagesausflug in die Nachbarstadt Metz (Kathedrale, Altstadt, Rallye, Markthallen). In Deutschland sieht das Programm wie folgt aus: Begrüßung mit Kuchen und Getränken, Unterrichtsbesuch, Erkunden von Aschaffenburg (Rallye, Schloss, Pompejanum), Projektarbeit, deutsch-französischer Ausflug nach Lohr oder Würzburg, Ausflug der Franzosen nach Frankfurt (Stadtführung, Städel, Shopping), gemeinsames Essen in der Schulkantine, gemeinsames Bowling. Nicht zu vergessen sind dabei die bewusst freigehaltenen Zeiten, in denen der Alltag und das Familienleben der europäischen Nachbarn erlebt werden können.

Das im Nordosten Frankreichs liegende Stadt Nancy mit etwa 100 000 Einwohnern blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Die Zeit als Sitz der Herzöge von Lothringen hinterließ einen prächtigen Gebäudekomplex in der Altstadt, besonders von den Austauschschülern bestaunt wird jedoch die Pracht des Weltkulturerbes Place Stanislas, benannt nach Stanislaus I. Leszczyński, dessen architektonische Vorstellungen auch weitere Teile der Stadt prägten.

In der 8. oder 9. Klasse haben unsere F1-Schüler die Möglichkeit, an einem Austausch mit dem Collège Les Hauts Grillets in Aschaffenburgs Partnerstadt Saint-Germain-en-Laye teilzunehmen. Auch hier besuchen die Schülerinnen und Schüler während ihres Aufenthaltes den Unterricht der Austauschpartner und .

Den Französichlernern und –lernerinnen die an keinem Austausch in der Klassengemeinschaft teilnehmen können oder möchten, oder die längere Zeit im Ausland verbringen möchten, bieten wir auch die Möglichkeit eines individuellen Schüleraustauschs an. Das Brigitte-Sauzay-Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 8. bis 11. Jahrgangsstufe. Das deutsch-französische Jugendwerk (DFJW) unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem geeigneten Austauschpartner in Frankreich. Dann verbringt jeder drei Monate im jeweils anderen Land in seiner Gastfamilie und besucht dort auch die Schule. Ansprechpartner an unserer Schule ist Herr Sommer.

Italien

Die Italienisch lernenden Schülerinnen und Schüler am Dalberg-Gymnasium können im dritten oder unter Umständen auch bereits im zweiten Lernjahr an einem Schüleraustausch mit unserer italienischen Partnerschule in der Provinz Venedig teilnehmen. Hierbei handelt es sich um das Liceo San Luigi in San Donà di Piave. Dies ist ein privates sprachliches, humanistisches und naturwissenschaftliches Gymnasium, an dem es, genau wie bei uns, auch einen bilingualen Zweig gibt. Mit der Partnerschule wurden bisher Projekte wie „Der Bezug unserer Stadt zum Wasser“ (Lagune in Venedig – Hafen Aschaffenburg), „Musik und Musikszene in unseren Städten“ (Chöre und Ensembles, Musikclubs, Konzerte) oder „Unsere Stadt und die Kunst“ (Museen, Architektur, Malerei) gemeinsam bearbeitet.

Auf dem jährlichen Austauschprogramm stehen neben den gemeinsamen Schulbesuchen der Austauschpartner natürlich auch Ausflüge nach Venedig und in die nähere Umgebung, wie z.B. Caorle oder Jesolo. Oft stehen die Ausflüge unter einem bestimmten kulturellen Motto, sodass ein thematischer Zusammenhang besteht, der auch für den jeweiligen Unterricht als landeskundlicher Inhalt genutzt werden kann. Die Wochenenden werden jeweils von den Gastfamilien gestaltet, sodass auch die Freizeit und der private Austausch nicht zu kurz kommen.

Peru

Jährlich freuen sich um die 60 peruanische Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren auf einen sechs- bis achtwöchigen Aufenthalt bei einer Gastfamilie in Deutschland. Schülerinnen und Schüler des Dalberg-Gymnasiums haben in den vergangenen Jahren immer wieder den Aufenthalt eines Gastes in ihrer Familie in und um Aschaffenburg ermöglicht. Viele davon sind anschließend für den Gegenbesuch nach Peru gereist.

Die Organisation dieses Individualaustausches liegt seit über dreißig jahren in den Händen der deutsch-peruanischen Organisation CAPA (Centro de Amistad Peruano Alemán. Dabei besuchen die peruanischen Teilnehmer zunächst Deutschland in den Monaten Januar und Februar, werden hier in die Gastfamilien integriert und besuchen regelmäßig die Schule, nach Möglichkeit die Klasse ihres deutschen Partners. Die deutschen Familien sorgen für Unterkunft und Verpflegung. Zudem ist der Gast aus Südamerika über die Versicherung der Gastfamilie abgesichert. Selbiges gilt umgekehrt auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dalberg-Gymnasiums, die für gewöhnlich im Juli und August zum – nicht verpflichtenden – Gegenbesuch nach Lima aufbrechen, dort in der Familie ihres Partners wohnen und verpflegt werden und dort auch die Schule besuchen. Um das faszinierende Land kennen zu lernen, schlägt CAPA mehrere Reiseziele vor, darunter einen Besuch der Inkastadt Cusco mit Machu Picchu oder einen Ausflug in den Tambopata-Urwald.

Ziel des Austauschs mit Peru ist das Eintauchen in die Kultur eines südamerikanischen Landes und das alltägliche Praktizieren der spanischen Sprache. Nicht wenige Schülerinnen und Schüler des Dalberg-Gymnasiums konnten davon bereits profitieren.

Spanien

Auch die Schülerinnen und Schüler, die am Dalberg-Gymnasium das Fach Spanisch gewählt haben, können in der 10. Klasse in den Genuss eines Schüleraustausches kommen, und zwar die Lerner der dritten Fremdsprache mit dem IES Alameda de Osuna direkt bei Madrid. Die deutschen Schülerinnen und Schüler begleiten ihre Austauschpartner in den Unterricht, aber auch hier stehen interessante Ausflüge auf dem jährlichen Programm, wie z.B.in die Innenstadt von Madrid und dort in das Prado Museum, den Palacio Real , zur Puerta del Sol oder nach Toledo. Auch die Schüler, die Spanisch als spätbeginnende Sprache lernen, können nach Alcalá de Henares, ebenfalls in der Nähe von Madrid, reisen und dort einen einwöchigen Schüleraustausch absolvieren.

Für Interessenten, die eine längere Zeit im Ausland verbringen wollen, gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit eines Individualaustausches mit Schülern aus der Privatschule Sagrat Cor in Barcelona. Dort gehen die Schüler morgens in die Schule und unternehmen am Nachmittag Aktivitäten oder Ausflüge mit ihren Partnern und spanischen Familien vor Ort.

United Kingdom

Schulpartnerschaft zwischen Dalberg-Gymnasium und Bootham School und York College in York, UK
Das Dalberg-Gymnasium unterhält eine Partnerschaft mit der Bootham Private School und dem York College of Further Education in York und erhält jedes Jahr fünf „reservierte“ Plätze zu besonderen Bedingungen für Schüler*innen zwischen 15 und 19 Jahren, die an der Bootham School studieren möchten, und fünf Plätze für Schüler*innen zwischen 16 und 19 Jahren, die am York College studieren möchten. Prinzipiell sind 3, 6 oder 12 Monate möglich. Unsere Schüler*innen erhalten Unterstützung bei der Bewerbung und auch während der Dauer ihres Aufenthaltes.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die Fachschaftsleitung Englisch, Frau StDin Urban oder Frau OStRin Leeb.

USA

Schüleraustausch mit Arkansas
Dieser Schüleraustausch richtet sich an Englischlernende aus den zehnten Klassen und kann leider aus organisatorischen Gründen nur in unregelmäßigen Abständen stattfinden.
Über das German American Partnership Program (GAPP) ist das Dalberg-Gymnasium als offizielle Partnerschule der Cabot High School in Cabot (AR) und der Little Rock Central High School in Little Rock (AR) anerkannt. Dieses Programm fördert seit 1983 langfristige Schulpartnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und den USA. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden in den Unterricht des Gastlandes und in Gastfamilien integriert und erhalten ein aktuelles und vielschichtiges Bild des Partnerlandes. Durch die Einbindung in den Alltag in Deutschland gewinnen die amerikanischen Schülerinnen und Schüler Interesse an der Auseinandersetzung mit deutscher Sprache und Kultur.
Im Schuljahr 2015/2016 fand erstmals der dreiwöchige Austausch mit unserer Partnerschule Cabot High statt, zwei Jahre später mit der Little Rock Central High School in der Hauptstadt von Arkansas. Bei den Austauschbegegnungen besuchten die deutschen Schülerinnen und Schüler vor Ort die den Unterricht der Partnerschule, führten eine gemeinsame Projektarbeit mit den amerikanischen Partnern durch und erkundeten die geschichtsträchtige Umgebung von Cabot bzw. Little Rock, wie z.B. das Denkmal der Little Rock Nine, das Civil Rights Museum in Memphis, das Slavehaven Underground Railroad Museum in Memphis, den Geburtsort und die Presidential Library des 42. US-Präsidenten Bill Clinton oder auch das JKF Museum in Dallas, Texas.
Vor Ort können die deutschen Schülerinnen und Schüler die Kenntnisse aus ihrem aktuellen Englischbuch vertiefen, aber natürlich auch über den Aufenthalt in einer amerikanischen Gastfamilie den American Way of Life kennenlernen. Der Spaß in der Freizeit, bei Besuchen der Elvis-Gedenkstätte Graceland oder in den Sun Studios, auf dem Basketball- oder Footballfeld oder auch beim (Window)Shoppen in den riesigen Malls soll natürlich auch nicht zu kurz kommen.
Die Gegenbesuche der amerikanischen Schülergruppen führten bisher zu vielen spannenden Begegnungen der Dalberg-Schüler mit unseren amerikanischen Gästen und gemeinsamen Ausflügen bis nach München und Dachau, sowie einem Hauptstadtbesuch der amerikanischen Schülergruppe.
Nach den Vorgaben des German American Partnership Programs steht jeder Austausch unter einem Projektthema, welches gemeinsam erarbeitet wird, außerdem halten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Partnerschule Präsentationen zur Landeskunde des eigenen Landes. Insofern ist der USA-Austausch nicht nur als „Urlaubsreise“ in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sehen, sondern ist zugegebenermaßen auch mit einem nicht unbedingt geringen Arbeits- und Organisationsaufwand auch für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verbunden. Dieser lohnt sich aber in jedem Fall, da die insgesamt sechs Wochen mit den Austauschpartnern eine oftmals einmalige Erfahrung darstellen, an die alle sich noch sehr lange erinnern werden.
Ansprechpartnerin für den Schüleraustausch mit den USA: OStRin Susanne Leeb
susanne.leeb@dalberg-gymnasium.de

Mehr Informationen zu diesem Förderprogramm:

https://www.kmk-pad.org/programme/german-american-partnership-program-gapp.html

Hier die Links zu unseren Parnerschulen:
www.cabotschools.org/schools/cabot-high-school

https://www.lrcentralhigh.net/

Hier zwei Links zu den offiziellen Seiten von Arkansas:
www.arkansas.gov
www.arkansas.com

Did I miss the skyscrapers, did I miss the long freeway?
From the coast of California to the shores of Delaware Bay
You can bet your life I did, till I got back to the U. S. A.
(Chuck Berry)

Modellparlament

European Youth Parliament (EYP): eine der größten Plattformen für politische Debatten, interkulturelle Begegnungen und Austausch von Ideen unter jungen Europäern

Jährlich veranstaltet das EYP einen nationalen Auswahlprozess, an dem bundesweit mehr als 800 Schüler aus über 80 Schulen teilnehmen.

Regelmäßig und sehr erfolgreich entsendet unsere Schule unter der Leitung von Karin Urban Teilnehmer zu verschiedenen internationalen Modellparlamenten, bei denen die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments oder der Vereinten Nationen simuliert und auf Englisch diskutiert wird.

Weitere Artikel zum Thema Modellparlament finden Sie hier.

Sprachangebot

Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren von zahlreichen Wahlmöglichkeiten

Chinesisch

  • Wahlfach – angelegt auf drei Schuljahre
  • Zeugniseintrag ohne vorrückungsrelevante Note
  • bringt deutlich bessere Bewerbungschancen
  • Lehrbuch usw. wird gestellt (keine Kosten)
  • eine Schulstunde pro Woche, Termin nach Absprache
  • neben Spracherwerb: Informationen zu Kultur- & Landeskunde, Essen und Trinken, Leben vor Ort, Bildung und Soziales
  • Schulfahrten nach China sind für alle Teilnehmer möglich

Englisch

Englisch ist viel mehr als Wörter und Grammatik. Es ist Shakespeare und Shaw, Demokratie und Pressefreiheit, Sportsgeist und Fairness, und natürlich der Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und allen bedeutenden Weltkulturen.

Dem tragen wir Rechnung durch Einbeziehung von vielfältigen Lektüren und Medien in den Unterricht, vom herkömmlichen Zeitungsartikel bis zur Informationsquelle Internet. In ganz besonderer Weise dient der bilinguale Unterricht (Sachfachunterricht in englischer Sprache, bei uns durchgeführt in Geographie, Geschichte, Wirtschafts- und Rechtslehre, Physik und Biologie) der praktischen Anwendung der Sprachkenntnisse.

Englische W-Seminare sind bei unseren Schülern sehr beliebt und das obwohl – oder vielleicht gerade weil – in englischen Seminaren die Arbeiten, z.B. über Shakespeare oder American History in Films, auch tatsächlich auf Englisch geschrieben werden müssen.
Das P-Seminar „Romans in Britain“ hat 2014 erfolgreich eine Studienreise in den Norden der Insel organisiert und im Januar 2015 einen sehr gelungenen Präsentationsabend darüber an unserer Schule durchgeführt.

In der Schülerlesebücherei gibt es zahlreiche englischsprachige Lektüren für die Unter- und Mittelstufe. In der Studienbibliothek können englischsprachige Klassiker von Shakespeare bis Paul Auster ausgeliehen werden. Und natürlich gibt es den Fremdsprachenlesewettbewerb, bei dem man sein Können vor einer Jury aus Elternvertretern, Schülern der Oberstufe, des Direktorats und der Lehrerschaft unter Beweis stellen kann. Die Klassensieger der 6. Klassen tragen einen bekannten und einen unbekannten Text vor. Der Sieger erhält ein vom Elternbeirat gestiftetes Buchgeschenk, die übrigen Teilnehmer bekommen Trostpreise.

Regelmäßig und sehr erfolgreich entsendet unsere Schule Teilnehmer zu verschiedenen internationalen Modellparlamenten, bei denen die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments oder der Vereinten Nationen simuliert wird und auf Englisch diskutiert wird. Auf internationaler Ebene nahmen „delegates“ unserer Schule bereits an Sitzungen des European Youth Parliament in Tromso, Tampere, Helsinki oder auch Krakau teil, auf nationaler Ebene wurde in den letzten Jahren z.B. in den Landtagen von Berlin, Potsdam, Stuttgart, Hamburg oder Dresden getagt.

Das Dalberg-Gymnasium kooperiert mit dem renommierten Anbieter für Sprachferien Embrace England, um unseren Schülerinnen und Schülern einen abwechslungsreichen Sprachaufenthalt in York/England zu ermöglichen. Neben mehrwöchigen Sprachferien, die von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gelobt werden, ist es außerdem möglich, ein ganzes Schuljahr an der Huntington High School in York zu verbringen. Nähere Informationen dazu: www.embraceengland.co.uk.

Die englische Theatergruppe für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen präsentiert an Weihnachten oder am Ende des Schuljahres ihre Stücke, die teilweise sogar selbst geschrieben sind. Während des Jahres lernen die Schülerinnen außerdem mit Improvisationsübungen und anderen Spielen, sich in andere hineinzuversetzen und in Rollen zu schlüpfen. Und das alles auf Englisch!

Jedes Jahr kommt das White Horse Theatre an unsere Schule, um ein englischsprachiges Theaterstück für die Unterstufe aufzuführen.
Die Oberstufe besucht regelmäßig englischsprachige Theateraufführungen im Stadttheater Aschaffenburg oder im English Theatre in Frankfurt. Im Herbst werden vom Casino in Aschaffenburg anlässlich der Britfilms-Woche englische Filme gezeigt.

Unsere intensiven Bemühungen, einen echten Schüleraustausch mit einem englischsprachigen Land zu initiieren, haben Früchte getragen. Nachdem unsere Schule im September 2015 in das German-American Partnership Program (GAPP) der Kultusministerkonferenz des Pädagogischen Austauschdienstes aufgenommen worden war, konnten wir im März 2016 zum ersten Mal den Schüleraustausch mit unserer amerikanischen Partnerschule, der Cabot High School in Cabot im Bundesstaat Arkansas, durchführen.

Französisch

Diese Karte zeigt alle Länder, in denen Französisch als Amtssprache (33 Länder) oder als Verkehrs- bzw. Unterrichtssprache (63 Länder) gesprochen wird. Weltweit sprechen 180-200 Millionen Menschen Französisch.

Nach dem Abitur bieten gute Französischkenntnisse zahlreiche interessante Möglichkeiten. So kann man zwischen über 150 deutsch-französischen Doppelstudiengängen wählen. Man studiert in Deutschland und in Frankreich und erhält in beiden Ländern einen Universitätsabschluss. Informationen hierzu findet man unter www.studieren-in-frankreich.de. Deutschland und Frankreich sind übrigens füreinander die wichtigsten Handelspartner. Das bedeutet, dass sehr viele Unternehmen in beiden Ländern einen hohen Bedarf an zweisprachigen Mitarbeitern haben.

Italienisch

Italienisch, von seinen Liebhabern auch oft „Mamma Latinas schönste Tochter“ genannt, ist eine wichtige europäische Kultursprache, nämlich die Sprache unzähliger Künstler, Denker und Baumeister (Leonardo da Vinci, Michelangelo, Machiavelli, Dante etc.), die auch unsere Kultur geprägt haben.

Jedoch nimmt das Dalberg-Gymnasium nicht nur seinen kulturkundlichen Bildungsauftrag wahr. Von Anfang an steht die kommunikative Kompetenz im Vordergrund, also die Fähigkeit, mit der Zeit auch komplexe Situationen in mündlicher und schriftlicher Kommunikation zu bewältigen.

Dies wird mit Hilfe verschiedener Medien, abwechslungsreicher Unterrichtsmethoden und vielen Einblicken in die italienische Gesellschaft und das Alltagsleben erreicht. Liedertexte, Comics und Gedichte zählen hier genauso zu den Unterrichtsmaterialien wie Ausschnitte aus Filmen, Werbung, Zeitungen und Zeitschriften. Vielfältige, kreative Aufgaben und auch der bestehende Schüleraustausch mit dem Liceo San Luigi in San Donà regen die Jugendlichen zu Äußerungen in der Zielsprache an, so dass auch sie bald sagen können: „L’italiano è bello!“

Latein

Latein ist nicht nur Basissprache für alle romanische Sprachen, sondern eine Grundlage gymnasialen Arbeitens. Es hat positive Auswirkungen auf eine Fülle von anderen Fächern und fördert somit den allgemeinen schulischen Erfolg.

Deutsch
Einblick in den grammatikalischen Aufbau der deutschen Sprache (z.B. exakte Unterscheidung der einzelnen Zeitstufen, Fähigkeit zur Analyse längerer Satzperioden etc.), Förderung des Verständnisses für die eigene Muttersprache: Wer Latein lernt, beherrscht auch die Muttersprache besser!

Moderne Fremdsprachen
Da sich die modernen Fremdsprachen entweder direkt aus dem Lateinischen entwickelt oder große Anleihen daraus genommen haben, bedeutet Lateinlernen keinesfalls Zeitvergeudung, sondern ist Voraussetzung für ein schnelleres und leichteres Erlernen der modernen Fremdsprachen.
Das Lateinische gewährt einen auf die modernen Fremdsprachen leicht transferierbaren Einblick in das grammatische System und damit das Funktionieren von Sprachen.

Mathematik
Das in diesem Fach geforderte abstrakte und exakte Denken, das Denken in gewissen Ordnungssystemen wird im Lateinunterricht in besonderer Weise gefördert. Die gedanklichen Schritte, die bei der Auflösung einer mathematischen Gleichung oder einer Klammerrechnung ablaufen, sind die gleichen, die bei der Auflösung einer längeren lateinischen Satzperiode bewältigt werden müssen.

Geschichte
Auch Geschichte bedient sich zahlreicher Fachbegriffe aus dem Lateinischen. Die Beschäftigung mit der römischen Antike fördert das Verständnis für die Bedeutung der Vergangenheit und damit die Orientierung in der eigenen Gegenwart: Angesichts der Vereinigung Europas kann es äußerst förderlich sein, sich unserer gemeinsamen Traditionen und kulturellen Wurzeln bewusst zu werden!

Naturwissenschaften
Fachtermini aus dem Lateinischen sind beispielsweise:
Klassische Konditionierung, Appetenzverhalten, Kontraktion, Bizeps, Stimulus, Rezeptor, Konzentrat, Bazillus, Essenz, Kondensation, Destillation u.v.a.

Und: Vielen Schülern macht Latein einfach Spaß, weil es klar, logisch, systematisch ist und einen Einblick in die Antike gibt.

Latinum

Allgemeine Informationen zum Latinum

Merkblatt des Bayerischen Kultusministeriums

Spanisch

Hallo, ich bin Marie (M) und möchte gerne Spanisch lernen. Deswegen habe ich einige Fragen an die Lehrer des Dalberg-Gymnasiums (L).

M: Hallo, ich interessiere mich sehr für Spanien und würde gerne Spanisch lernen. Ist das möglich am Dalberg?
L: Hola Marie. Natürlich kannst du bei uns Spanisch lernen. Du hast dabei verschiedene Möglichkeiten: Entweder du besuchst den sprachlichen Zweig unserer Schule ab der 5. Klasse und lernst Spanisch ab der 8. Klasse als dritte Fremdsprache. Du kannst auch bis zur 10. Klasse warten und Spanisch als sogenannte spätbeginnende Fremdsprache lernen, dann musst du deine zweite Fremdsprache (meistens Latein) abwählen. Wenn du unseren musischen Zweig besuchst, kannst du Spanisch erst ab der 10. Klasse als spätbeginnende Fremdsprache lernen.

M: Kann ich dann auch Abitur in Spanisch machen?
L: Ja, das ist möglich. Wenn du Spanisch als 3. Fremdsprache ab der 8. Klasse lernst, dann kannst du dich entscheiden, ob du das schriftliche oder das mündliche Abitur (das sogenannte Kolloquium) ablegen willst. Lernst du Spanisch ab der 10. Klasse als spät beginnende Fremdsprache, dann ist nur das mündliche Abitur möglich, jedoch immer in Verbindung mit einer fortgeführten Fremdsprache (meist Englisch).

M: Was bringt es mir denn eigentlich, diese Sprache zu lernen?
L: Spanisch ist mit über 400 Millionen Muttersprachlern weltweit eine der am weitesten verbreiteten Sprachen. Du kannst dich in über 20 Ländern problemlos verständigen! Dies kann dir später im Berufsleben viele Vorteile bringen. Außerdem ist Spanien ein sehr beliebtes Reiseziel für uns Deutsche und du kannst auch im Urlaub mit deinem Wissen glänzen.

M: Wie sieht denn der Unterricht in Spanisch aus?
L: Wir haben den großen Vorteil, dass mit Frau del Val González eine Muttersprachlerin aus Spanien bei uns unterrichtet. Dadurch lernt man die Sprache und die Aussprache noch schneller und besser. Was ist noch wichtig? Nun, es wird viel Wert darauf gelegt, im Unterricht Spanisch zu sprechen, so dass du fit für einen Aufenthalt im spanischsprachigen Ausland wirst. Frau del Val nimmt auch die DELE-Prüfung ab. Dies ist ein international anerkanntes Sprachdiplom (Diploma Extranjero de Lengua Española), welches dir ein späteres Studium im spanischsprachigen Ausland erleichtert.

M: Apropos Aufenthalt: kann ich auch bei einem Schüleraustausch teilnehmen?
L: Derzeit bieten wir diverse Individualaustausche an, d.h. du fährst nicht mit den Schülern deiner Klasse, sondern alleine zu einer Gastfamilie, beispielsweise nach Peru. Es kommen aber immer mal wieder neue Angebote hinzu. Die Spanischlehrer helfen dir hier gerne weiter.

M: Super, dann bin ich ja schon ein bisschen informiert und ich glaube, Spanisch ist auch die richtige Sprache für mich. Vielen Dank schon mal…Moment, das kann ich sogar schon auf Spanisch sagen: ¡Muchas gracias!
L: Bis bald im Spanischunterricht. ¡Hasta la próxima!

Mehr Artikel zum Fach Spanisch sind hier.

Spanisch als spät beginnende Fremdsprache

Russisch

  • Wahlfach – angelegt auf drei Schuljahre
  • Zeugniseintrag ohne vorrückungsrelevante Note
  • bringt deutlich bessere Bewerbungschancen
  • Lehrbuch usw. wird gestellt (keine Kosten)
  • eine Schulstunde pro Woche, Termin nach Absprache
  • neben Spracherwerb: Informationen zu Kultur- & Landeskunde, Essen und Trinken, Leben vor Ort, Bildung und  Soziales

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Sprachdiplome

In den Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch können am Dalberg-Gymnasium international anerkannte Sprachdiplome erworben werden. Diese Zertifikate sind vorteilhaft, wenn man bei Bewerbungen im In- und Ausland mit seinem sprachlichen und landeskundlichen Wissen punkten möchte.

Die Prüfungen finden am Dalberg-Gymnasium statt und werden von Fachlehrkräften in einem intensiven Vorbereitungskurs begleitet.

Hier finden Sie genaue Informationen:

Stundentafel