Dreikönigsturnier – Rekordbeteiligung im Jubiläumsjahr

Ein schulisches Jubiläum reiht sich an das nächste. Am 10. Januar 2026 fand nun das alljährliche Dreikönigsturnier des Fördervereins offiziell zum 35-sten Mal statt. Recherchen ergaben aber nun: Es war sogar schon das 40. Turnier!

Voraus ging am 31.01.1984 ein Spiel der Lehrkräfte gegen die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1974 zur Einweihung der damals neuen Turnhalle, in der noch heute das Turnier stattfindet. Im Anschluss an das Spiel wurde die Idee eines Turniers im Folgejahr geboren. Ein Schüler dieses Abiturjahrgangs 1974, Michael Ries, spendete einen Pokal, um den dann ab 1985 mit anderen Ehemaligen gespielt wurde. Zunächst waren es aber höchstens sechs Mannschaften. Volker Teschke organisierte von Anfang an bis zu seiner Pensionierung 2010 das Turnier. Gegen Ende der 1990er Jahre beteiligten sich die „Abituria“ und der Elternbeirat am Dreikönigsturnier und spendeten den neuen Pokal. Zeitgleich wurde der Termin auf den Samstag nach „Heilige Drei Könige“ gelegt, weil der 6. Januar in Hessen kein Feiertag ist. Während der Pandemie, 2021 und 2022, durfte das Turnier leider nicht stattfinden.

Somit fand dieses Jahr eigentlich schon das 40. Dreikönigsturnier statt, und es war ein richtiges Rekordturnier: Noch nie hatten so viele Mannschaften teilgenommen, ganze 14 Teams. Und noch nie waren unglaubliche fünf Schülerteams am Start.

Aufgrund der großen Beteiligung wurde jede Begegnung auf Zeit gespielt. Jede Mannschaft spielte in der Vorrunde in ihrer Gruppe gegen die sechs anderen Mannschaften. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für das Halbfinale. Schließlich standen noch die Platzierungsspiele an. Aufgrund des digitalen Turnierplans war alles genau durchgetaktet und auch die Auswertung war stets aktuell und konnte von allen per QR-Code live mitverfolgt werden, auch in der Mensa und von den Fans zu Hause.

In der Cafeteria boten die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs in Kooperation mit dem Elternbeirat Getränke und Speisen an und luden so auch zum Gespräch ein. Beim Dreikönigsturnier geht es ja vor allem auch um das Zusammenkommen der Schulfamilie, zu der natürlich auch die Ehemaligen gehören, die ihre Verbundenheit mit der Schule zeigen, und den Austausch untereinander.

Doch nun zum Sportlichen: Allen war die Freude am gemeinsamen Sporttreiben sofort anzusehen. Die Spielerinnen und Spieler zeigten großen Einsatz und es wurde richtig guter Volleyball gespielt. Zu betonen ist aber auch, dass es nie ein böses Wort gab, alle aufeinander Rücksicht nahmen und Schiedsrichterentscheidungen stets akzepiert wurden. Da unterscheidet sich Volleyball von manchen anderen Sportarten und Dalberger sind noch einmal besonders. Da zeigt sich fairer Sportsgeist!

Dieses Miteinander äußerte sich auch innerhalb der verschiedenen Teams, die über Klassen- und Jahrgangsgrenzen hinweg gebildet wurden. Die Schüler-Teams „Rubinball“, „The Empire spikes back“, „Die Feldhamster“ und „Die Aufschlagfehler“ belegten die Plätze 14 bis elf. Im Team „Fun Volleys“, das den zehnten Platz belegte, spielten die ältesten Spieler des Turniers, die in den 70-er Jahren am Dalberg Abitur gemacht hatten, gemeinsam mit den jüngsten Vertretern aus der Schülerschaft. In anderen Teams spielten Mütter und Väter gemeinsam mit ihren Kindern. „Die Meistärs 2004“, bestehend aus Abiturienten aus dem Jahr 2023, belegten den neunten Platz. Mit „Kirkyfire“ sicherte sich das jüngste Schüler-Team den hervorragenden achten Platz. „Die Talente ohne Georg“ um den Abiturjahrgang 2015 belegten den siebten Rang. Das Lehrer-Team „Karl Theodor“ musste sich am Schluss „Loko Damm“ geschlagen geben und erreichte in diesem Jahr den sechsten Platz. Der Abiturjahrgang 2000 schaffte es, teilweise noch mit ihrem Abitur-T-Shirt („Abiel Futur 2000“) spielend, auf den vierten Rang. „Netzroller“, besetzt mit mehreren Führungspielerinnen und -spielern aus ehemaligen Wettkampfmannschaften Volleyball, erreichte einen Podiumsplatz und erspielte so 50 Euro für die Wettkampfmannschaften der Schule. Die Titelverteidiger „Oops! We hit it again!“ sicherten sich Silber und 100 Euro für den Stützpunkt Volleyball der Schule. Im Finale konnte sich das Team des Elternbeirats und Fördervereins durchsetzen und so das Turnier für sich entscheiden und sich den Pokal und das begehrte Gewinner-T-Shirt sichern. Sie erspielten außerdem 150 Euro für das diesjährige P-Seminar Musical.

Bei der Siegerehrung in der Cafeteria wurden nicht nur die Mannschaften mit Urkunden geehrt und die Preise verteilt. Die Schulleiterin Frau Rank-Lorz dankte auch den Organisatoren für ihren Einsatz und verband mit einem Blumenstrauß noch Geburtstagswünsche an die Vorsitzende des Fördervereins Frau Fischer.

Mal schauen, ob es am nächsten Samstag nach „Heilige Drei Könige“ ein neues Rekord-Turnier geben wird. Die Volleyballbegeisterung in der Schulfamilie ist auf jeden Fall extrem groß.

PfF