Klimafrühstück der 8. Klassen – oder warum unsere Hühner den Regenwald auffressen
Im Rahmen der Projekttage „Alltagskompetenzen“ nahm die 8. Jahrgangsstufe an einem Klimafrühstück teil, das von Monja Hofmann vom BUND Naturschutz Aschaffenburg organisiert wurde. Zu Beginn erklärte sie, was Klima bedeutet – nämlich das durchschnittliche Wetter über einen längeren Zeitraum, in einem bestimmten Gebiet.
In Deutschland verursacht jede Person durchschnittlich etwa 10 Tonnen CO₂ pro Jahr. Doch warum ist CO₂-Ausstoß eigentlich gefährlich? Das hat einen einfachen Grund die Atmosphäre der Erde sorgt dafür, dass ein Teil der Sonnenwärme einbehalten wird, um die Erdoberfläche aufzuwärmen doch durch den steigenden CO₂-Wert verdichtet sich die Atmosphäre immer mehr, was schließlich auf Dauer zur Erderwärmung führt.

Zurück zu uns Deutschen: Etwa ein Drittel des CO₂-Ausstoßes verursacht die Ernährung. Ein Schwerpunkt ist der Fleischkonsum. In Deutschland werden jährlich zum Beispiel etwa 680 Millionen Hühner geschlachtet, zusätzlich rund 50 Millionen Legehennen nach einem Jahr getötet. Für ihr Futter nutzt man vor allem Soja. Dafür werden große Flächen benötigt, weshalb unter anderem Regenwälder abgeholzt werden. Dadurch gehen wichtige CO₂-Speicher verloren und der Klimawandel wird weiter beschleunigt. Und das ist nur ein Bereich unseres Fleischkonsums, hinzu kommen Millionen von Rindern und Schweinen, für deren Aufzucht und Verwertung ebenfalls große Mengen Energie, sprich CO₂-Emissionen, in Anspruch genommen werden.

Beim Frühstück gab es regionale und biologische Produkte wie Müsli, Äpfel und frisches Brot. Ziel war es, zu zeigen, dass nachhaltige Ernährung im Alltag möglich ist. Niemand muss sofort vegan leben, aber weniger Fleisch, mehr Bio-Produkte sowie regionales und saisonales Einkaufen helfen dem Klima – und letztlich uns allen ungemein. Zum Abschluss nannte Monja Hofmann drei Regeln:
- Fleisch ist Käse (=“doof“)!
- Bio ist besser!
- Regional und saisonal einkaufen!
Florian B. und Valentin S., 8b


