Seminararbeitsmesse des Fördervereins
Bereits zum 15. Mal veranstaltete der Förderverein am 10. Januar die „Seminararbeitsmesse“ in der Aula unserer Schule. Sieben Schülerinnen und Schüler der Q13 präsentierten – nach Abgabe der schriftlichen W-Seminararbeiten Anfang November – ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit.
Bei der Messe kam es neben der Darbietung der Arbeiten unter Einsatz verschiedener Medien vor allem darauf an, Rede und Antwort zu stehen. Mit großem Engagement erklärten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten, ließen die Besucher an der Entstehungsgeschichte teilhaben oder nahmen sie mit in ihre jeweilige Themenwelt. Mit beeindruckender Sachkompetenz und sehr authentisch gingen sie geduldig und ausdauernd auf die vielen Fragen der äußerst interessierten Gäste ein.
Vertreten waren die Fachbereiche Politik und Gesellschaft, Deutsch, Englisch und Biologie.

Im Bereich Politik und Gesellschaft konzentrierte sich Eva S. im W-Seminar „Flucht und Vertreibung“ insbesondere auf „Frauen auf der Flucht“. Mina A. ließ die Besucher mit „Von Kabul nach Aschaffenburg: Mein Weg in ein neues Leben“ an ihrer wahren Geschichte über Flucht und Neubeginn teilhaben.
Leni R. und Johannes Z. entführten die Besucher im Seminar „Exobiologie – Die Suche nach Leben im Weltall“ über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus und berichteten von spannenden Forschungsprojekten zu den Themen „Simulationen zu den Bedingungen auf Exoplaneten mit Schwerpunkt auf Habilität“ sowie „Wie brauchbar ist die Drake-Gleichung?“
Charlotte T. beschäftigte sich im Englisch-Seminar „New York in literature, film and the arts” mit dem Thema „Unravelling 9/11: The novel “Extremely Loud and Incredibly Close“ by J.S. Foer” und der persönlichen und emotionalen Verarbeitung der Terroranschläge aus der Perspektive eines Kindes.
Im W-Seminar des Fachbereichs Deutsch „Philosophie und Ethik in Literatur und Film“ setzte sich Sophia D. mit einem eher düsteren Thema „Der Schacht“ – Eine Parabel auf die kapitalistische Welt und die Natur des Menschen“ kritisch mit sozialen Systemen und menschlichen Verhalten auseinander. Johanna S. betrachtete ebenfalls das soziale Miteinander sowie den Wert von Zeit und Menschlichkeit mit ihrem Thema „Warum ist Michael Ende mehr als ein Kinderbuchautor?“
Drei Arbeiten werden bei der Abiturfeier im Juni mit einem Geldpreis ausgezeichnet– es gibt einen Publikumspreis, einen Preis der Lehrkräfte sowie einen Preis des Fördervereins. Leicht hatte es die Jury dabei nicht, denn alle Schülerinnen und Schüler gaben einen sehr kompetenten Einblick in äußerst unterschiedliche und spannende Arbeiten.
Respekt und Dank an die Schülerinnen und Schüler sowie ein herzliches Dankeschön an die zahlreichen Besucher für ihr großes Interesse.





Zeitgleich fand zum 35. Mal das traditionelle Volleyballturnier des Fördervereins, das „DreiKönigsTurnier“, in der Sporthalle statt. Vierzehn Teams kämpften bei bester Stimmung und auf hohem Niveau um den Pokal.
Beide Veranstaltungen waren vor allem geprägt vom Treffen und Wiedersehen ehemaliger Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerkräfte und Freunde unserer Schule. Es gab viel zu besprechen und auszutauschen.
Danke auch an alle, die mitgeholfen haben, beide Events zu einem vollen Erfolg zu machen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.
Christine Fischer


