Von der Rarität zur Banalität – Sinn und Sinnlosigkeit im Konsumprodukt Objektkunst im Kunstkurs 1 (Q11)

Mit der Ästhetik der uns umgebenden Konsum-, Marken- bzw. Alltgsprodukte sowie mit künstlerischen Positionen des 20.-21. Jh. und deren Gestaltungsansätzen setzten sich die Schülerinnen des Kunstkurses 1 (Q11) auf kreativ-produktive Weise auseinander. Dabei stand selbstredend mehr als nur die rein optische Annäherung an ein solches Alltags- bzw. Konsumprodukt im Fokus der Auseinandersetzung. Der Wiedererkennungseffekt der Objekte galt freilich als Zugang für den Betrachter. Die eigentliche Schaffenshöhe der Arbeiten ergibt sich aber vielmehr durch den Zusammenschluss gewählter und geschickt verarbeiteter Materialien, welche die Intention des Kunstobjekts oft in kritisch-provokanter Weise wirken lassen. So kann man die groteske Seite einer aus Plastikmüll bestehenden, „grünenden“ Pflanze oder die synthetischen Abfälle im Frischfisch-Sushi-Päckchen nicht übersehen, ohne ihre bedrohliche Seite daran zu erkennen. Ebenso braucht uns ein Shirt im Plastiktüten-Look keinesfalls abzuschrecken, wo doch in zahlreichen unserer Textilien, v.a. in vielen Outdoor-Kleidungsstücken, ein nicht unerheblicher Teil aus synthetischen Stoffen (also auch aus Plastik!) besteht.

Auch legen wir gewisse Essverhalten nicht einfach nur aus der reinen Kenntnis über die Auswirkung des übermäßigen Konsums ab. Deutlich zeigt dies etwa die farbenfroh-verlockende elektrische Zahnbürste aus Süßigkeitenverpackungen.

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Wie sieht deine Welt der verlockenden Konsumprodukte aus?