Das P-Seminar Musik hat es sich im Schuljahr 2024/25, unter der Leitung von Herrn Richter, nach dem erfolgreichen Konzert mit den Grundschulen im April, zur Aufgabe gemacht, den doch schon etwas gealterte Klangpavillon der Schule zu restaurieren. Die alten Bodenplatten und die Buttons mit den damit verknüpften Geräuschen aus den Lautsprechern waren nicht mehr funktionsfähig, die Boomwhackers waren zerknickt und nur noch sporadisch befestigt und die großen Klangröhren klangen nach drei Tagen Regenwetter.
Wir haben unter anderem genau diese Dinge wieder aufgewertet und sogar neue Ideen entworfen und hinzugefügt. Das einst frische Holz, das durch die Witterung ganz dunkel geworden war, haben wir geschliffen und mit neuem Anstrich ihm zu neuem Glanz verholfen. An einer offenen Seite haben wir eine Holzverschalung angebracht, um den neuen Klangröhren Schutz vor der Witterung zu bieten, einen Klangkorpus zu erzeugen und somit auch die Langlebigkeit zu erhöhen. Die Lautsprecher sind nach einer aufwendigen Reinigung wieder mit den Buttons unter den neuen Bodenplatten verbunden und einige Sounds funktionieren wieder. Doch das mit Abstand aufwendigste Teilprojekt des Klangpavillons war das neue Fernsprechrohr, das nun das Pavillon mit einer anderen Ecke des Pausenhofs verbindet. Es wurden Löcher gegraben, Stangen einbetoniert, Sträucher weggeschnitten und ein Verbindungsrohr verlegt. Jede verfügbare Hand hatte da etwas zu tun. Vielen Dank an dieser Stelle der Firma Manfred Gerlach für die professionelle Unterstützung.
Doch all das wäre ohne durchdachte Planung nicht möglich gewesen. Wir haben uns zuvor sorgfältig geeignete Instrumente ausgesucht, die die Verhältnisse von Wind und Feuchtigkeit aushalten würden. Finanziell hat uns die Firma Meinl mit dem professionellen Klangröhrenspiel freundlicherweise unter die Arme gegriffen und dieses Projekt somit möglich gemacht. Herzlicher Dank auch hier für das großzügige Sponsoring. Unser Ziel, den Klangpavillon wieder einen neuen Schliff zu verpassen ist uns sehr gelungen. Vor einigen Wochen war der Pavillon ein trauriger Platz auf dem Pausenhof. Fast alles funktionierte dort nicht und man konnte sich lediglich dort unterstellen. Jetzt ist dem nicht mehr so. Die neuen Instrumente, das Schleifen und Lackieren, das neue Sprachrohr und die neuen Bodenplatten haben dem einst verstaubten und veralteten Klangpavillon neues Leben eingehaucht. Damit das auch noch lange so bleibt, hoffen wir auf einen sehr achtsamen und reifen Umgang mit allen Komponenten des Klangpavillons. Es geht eher um Meditation als mechanisches Austesten. Gleichzeitig freut es unser Team, dass wir hier angesichts der immer doch sehr vergänglichen Musik etwas „Bleibendes“ hinterlassen können.
P-Seminar Musik 2024/25














