Chemie zum Staunen: Die Klasse 10a experimentiert mit Säuren und Basen

Im Chemieunterricht der Klasse 10a wurde es bunt – und spannend: Die Schülerinnen und Schüler erforschten experimentell, was Säuren und Basen sind und wie man sie mithilfe von Indikatoren nachweisen kann.

Ausgestattet mit Materialien aus der Chemie-Fachschaft, einem Experimentierbogen unseres neuen Kollegen Herrn Unterlandstaettner und von Frau Dr. Herweg hergestelltem Blaukrautsaft aus frisch aufgekochtem Rotkohl untersuchten die Lernenden verschiedene Stoffe aus ihrem Alltag. Dabei wurden sowohl Lebensmittel als auch ausgewählte Haushaltschemikalien auf ihre Eigenschaften auf sauer, neutral oder basisch in u.a. Farbversuchen untersucht.

In mehreren Versuchen konnten die Schülerinnen und Schüler typische Eigenschaften von Säuren entdecken:

  • Säuren zersetzen Stoffe:
    Die Eierschale wurde – passend zur Osterzeit – in Tafelessig gelegt. Das bekannte Experiment aus der 9. Klasse zeigte eindrucksvoll, wie Säure Kalk angreift.
  • Säuren denaturieren Eiweiß:
    Mit Milch, Sahne und Zitronensaft wurde sichtbar, wie Eiweiß seine Struktur verändert – eine anschauliche Wiederholung aus der Unterstufe.
  • Säuren entfärben Stoffe:
    Schwarztee verlor durch die Zugabe von Zitronensaft deutlich an Farbe.
  • Blaukrautsaft  ist ein ungiftiger Indikator, den man auch zuhause selber herstellen und untersuchen kann. Dabei entsteht eine regelrechte Farborgel von sauer – neutral – basisch (neu in der 10. Jahrgangsstufe). Für einen echten Aha-Moment sorgte die Erkenntnis: Aus Blaukraut wird Rotkohl – ganz einfach durch Zugabe von Säure, zum Beispiel Zitronensaft!
  • Indikatoren aus dem Labor, sind nicht für den Verzehr geeignet, zeigen aber unterschiedlichste Farben. (neu in der 10. Jahrgangsstufe)

Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a werden das Experiment mit dem Blaukrautsaft auch beim kommenden Tag der offenen Tür präsentieren und betreuen. Die Chemie-Fachschaft freut sich sehr über dieses Engagement!

(JH)