Suchtprävention: Polizei informiert 7. Klassen
Im Rahmen unserer schulischen Präventionsarbeit besuchten Vertreter der Polizeiinspektion nach den Pfingstferien unsere 7. Klassen, um mit den Schülerinnen und Schülern über das Thema Sucht zu sprechen. Der Schwerpunkt des Vortrags lag auf den Risiken des Cannabiskonsums sowie dem missbräuchlichen Gebrauch von Medikamenten.

Polizeihauptmeister Florian Schiek und sein Referententeam von der Polizeiinspektion Aschaffenburg informierten altersgerecht über gesundheitliche Folgen, mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung junger Menschen sowie rechtliche Aspekte. Anhand von Beispielen aus der Lebenswelt der Jugendlichen wurde auch verdeutlicht, wie Suchtmittel in sozialen Medien und der Popkultur dargestellt werden. So wurden beispielsweise Videosequenzen des Rappers T-Low gezeigt, die als Ausgangspunkt für Gespräche über den Umgang mit Drogen, die Vorbildfunktion von Künstlern und Influencern sowie die Auswirkungen von Sucht dienten.

Der Vortrag fügt sich in das breit gefächerte Präventionskonzept unserer Schule ein. Bereits ab der 6. Jahrgangsstufe bieten wir an, sich mit Themen der Gesundheitsförderung und Suchtprävention auseinanderzusetzen. Dazu gehört unter anderem die Teilnahme am Klassenwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“, der Jugendliche dazu motiviert, bewusst auf das Rauchen zu verzichten und gesundheitsfördernde Entscheidungen für sich selbst zu treffen.
In den Jahrgängen 8, 9 und 10 folgen im Rahmen unseres Präventionskonzeptes weitere Expertengespräche: So berichten beispielsweise Referentinnen und Referenten der Anonymen Alkoholiker aus ihrem Leben und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in die Entstehung und die Folgen einer Suchterkrankung. Auch Fachkräfte des Klinikums Aschaffenburg unterstützen unsere schulische Präventionsarbeit mit medizinischem Fachwissen und Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Suchtmitteln.
Im anschließenden Austausch mit den Polizeibeamten hatten die Schülerinnen und Schüler noch Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre eigenen Gedanken einzubringen. Die offene Diskussion wurde aktiv genutzt und trug dazu bei, Unsicherheiten zu klären und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu stärken.
Suchtprävention ist ein wichtiger Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule und findet auch im LehrplanPLUS Bayern als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel Berücksichtigung. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig informieren, sensibilisieren und an ihrer Seite stehen auf dem Weg zu verantwortungsbewussten Entscheidungen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Vertretern der Polizeiinspektion Aschaffenburg für den tollen und informativen Vortrag!
(MW)

