Fächer

Religion

Wir nehmen auf die Lebenswirklichkeit unserer Schüler Bezug und hören ihre Fragen. In einer pluralen und weltanschaulich vielgestaltigen Gesellschaft wollen wir ihnen helfen, Lebensorientierung zu finden und das Christentum als Sinnangebot wahrzunehmen.

Der Religionsunterricht macht die Schüler mit der christlichen Botschaft, ihrer Geschichte und einer zeitgemäßen Deutung vertraut. Auch Schüler, die sich nicht als gläubig bezeichnen oder die dem Glauben eher kritisch gegenübertreten, sollen im Religionsunterricht Impulse erhalten, um sich mit christlichen Positionen auseinanderzusetzen und um einen eigenen Standpunkt zu finden.
Unsere Angebote gehen dabei über den Unterricht hinaus und sind von einer ökumenischen Offenheit und von Respekt gegenüber allen Religionen geprägt.

Wir bieten den Schülern der 10. Klassen Orientierungstage an, wo sie mit einem selbstgewählten Thema und in großer Eigenverantwortung Zeit für sich, für Gespräche und für das Erleben von Klassengemeinschaft finden. Darüber hinaus ist uns eine ansprechende Gestaltung von Gottesdiensten oder meditativen Angeboten sehr wichtig. Immer wieder versuchen wir durch soziale Aktionen (z.B. Weihnachtsbasar) das Bewusstsein für soziale Verantwortung zu wecken und Mitmenschlichkeit konkret einzuüben.

Soziale Aktionen

Text

Unterrichtsprojekte

Gerade der Religionsunterricht bietet Raum für erfahrungsorientierte und kreative Unterrichtselemente und Projekte, z.B. „Schreiben wie in alten Zeiten“, „Videos gegen Mobbing“.

Musik

Am Dalberg-Gymnasium ist das Fach Musik eine tragende Säule, die das Profil der Schule wesentlich prägt.

Was soll im Fach Musik vermittelt werden?
Zentrales Anliegen der musikalischen Ausbildung ist es, Freude am Musizieren zu vermitteln, das ästhetische Bewusstsein zu schulen und damit auf die Entwicklung eines reflektierten Kunstverständnisses hinzuwirken. Diese Ziele werden durch drei verschiedene schulische Ausbildungsrichtungen erreicht.

Wie erreicht man die angestrebten Ziele?
Besonders umfangreich ist die musikalische Ausbildung, wenn Schülerinnen und Schüler die musische Ausbildungsrichtung wählen. Sie basiert zum einen auf dem Klassenunterricht, der in allen Jahrgangsstufen zweistündig ist. Zusätzlich erhalten die Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche eine Instrumentalstunde in Gruppen von zwei bis drei Teilnehmern.
Wird der sprachliche Zweig gewählt, so findet der Musikunterricht zumeist als Klassenunterricht statt. Parallel dazu wird, je nach Möglichkeit, für verschiedene Instrumente Wahlunterricht angeboten.
Im sprachlichen Zweig gibt es inzwischen auch die Möglichkeit, das Fach Musik mit besonderem Stellenwert zu belegen, indem die Schülerinnen und Schüler sich für die Chor- oder Streicherklasse in der 5. und 6. Jahrgangsstufe entscheiden. So werden in der Chorklasse stimmliche Grundlagen für den später aktiven Gesang im Schulchor gelegt. Wird die Ausbildung in der Streicherklasse gewählt, so musizieren die Schülerinnen und Schüler als Gruppe in den zwei Musikstunden und erhalten eine zusätzliche 3. Musikstunde (3er-Gruppe), um die instrumentalen Grundlagen zu legen.

Wie macht man am Dalberg-Gymnasium aktiv Musik?
Neben der Möglichkeit, ein Instrument als Wahlfach im Gruppen- oder manchmal sogar Einzelunterricht zu erlernen, haben die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Gelegenheiten, ihre Musikalität einzubringen: Die Ensembles der Schule umfassen ein breites musikalisches Spektrum, auch in unterschiedlichen Schwierigkeitsformen. Das instrumentale Spiel kann man zunächst in der Junior-Bigband, später in der Bigband oder auch im Junior-Orchester bzw. Großen Orchester einbringen. Für den Einsatz der Singstimme bieten sich der Unterstufen-, später der Oberstufenchor oder das Vokalensemble an.
Die Teilnahme an den Ensembles ist in beiden Schulzweigen möglich.

Weitere Informationen finden Sie in den Rubriken ENSEMBLES oder MUSISCHES GYMNASIUM

Kunst

Mit großer Offenheit und Neugierde nehmen unsere Schülerinnen und Schüler die Welt der Kunst wahr und tragen zu deren Gestaltung selber mit bei.

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Dabei schärfen sie ihr Urteilsvermögen, erlernen Kritikfähigkeit und lernen prozess- und produktorientiert zu arbeiten. Es ist unser Anliegen, die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler durch kreatives, praktisches Tun zu stärken und durch die aktive Auseinandersetzung mit Werken der Kunst- und Kulturgeschichte zu entwickeln. Dazu bieten wir:

  • durchgehend zweistündigen Kunstunterricht von der 5. bis zur 10. Klasse (musisches Gymnasium) sowie in der Oberstufe
  • Projektarbeit mit externen Partnern wie z.B. Wandgestaltungen im öffentlichen Raum (siehe Gestaltung der 19 Meter langen Wand im Feuergässchen durch eine 9.Klasse)
  • fächerübergreifendes Arbeiten mit Musik, Fremdsprachen oder Theater, z.B. bei der Gestaltung von Plakaten oder gemeinsamen Aufführungen wie „Bilder einer Ausstellung“ in der Stadthalle
  • regelmäßige Teilnahme an Ausschreibungen wie z.B. dem Europäischen Wettbewerb
  • Ausstellungs- und Museumsbesuche z.B. in Aschaffenburg oder Frankfurt
  • Wahlkursangebote z.B. aus den Bereichen Architektur, Malerei und Grafik
  • W- und P-Seminare in der Oberstufe z.B. zu Themen wie „Innenraumgestaltung – Kinderwelten“, „Selbstportrait im Wandel der Zeit“ oder „Zeitgenössische Architekturkonzepte“
  • Kunst als Abiturfach mit regelmäßig stattfindenden Additumskursen.

Sport

Als Profilfach am musischen Gymnasium hat Sport an unserer Schule einen sehr hohen Stellenwert.

Dies zeigt sich durch:

  • ein besonders breit gefächertes Wahlfachangebot,
  • die Teilnahme an Schulwettkämpfen in verschiedensten Sportarten,
  • die Bereicherung des Schullebens durch Sportfeste und interessante Events.

Bei diesem vielfältigen Zusatzangebot sowie im regulären Sportunterricht motivieren wir unsere Schüler zum aktiven Sporttreiben und vermitteln Freude an der puren Bewegung wie auch an sportlicher Leistung.

Im Wahlfachbereich haben unsere Sportler ein besonders breitgefächertes Angebot: Neben traditionellen Sportarten wie Fußball, Volleyball, Basketball, Handball, Geräteturnen oder Schwimmen (mit einem Zusatzangebot für Nichtschwimmer) stehen auch Klettern, Capoeira, Selbstverteidigung, Tischtennis, Tennis, Badminton oder Bewegungskünste zur Auswahl.

Vor allem bei den Mädchen stehen unsere äußerst erfolgreichen Tanzgruppen hoch im Kurs. Hier gibt es die Möglichkeit, neben der Teilnahme an den verschiedenen Wettkampfgruppen auch in der Hobbygruppe aktiv zu sein. Weitere Informationen zum Künstlerischen Tanz am Dalberg-Gymnasium finden hier.
Um unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, auch innerhalb des Pflichtunterrichts eine gewünschte Sportart intensiver zu betreiben, findet in der 7. Jahrgangsstufe die verpflichtende dritte Sportstunde nicht im Klassenverband statt. Stattdessen können die Schüler diesen Pflichtunterricht im Rahmen der Wahlfächer individuell auswählen und so vielleicht ein Schuljahr lang in eine ganz neue Sportart hinein schnuppern.

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Viele interessante Artikel zu unseren sportlichen Aktivitäten finden Sie hier.

Im Schuljahr 2015/16 standen leistungsorientierten Sportlern die Schulmannschaften im Künstlerischen Tanz, Fußball, Handball, Volleyball, Schwimmen, Turnen, Leichtathletik und Klettern offen. Bei „Jugend trainiert“ nahmen sie erfolgreich an den Wettkämpfen mit anderen Schulen teil.

Im Verlauf des Schuljahres bieten viele zusätzliche Sportevents unseren Schülern die Möglichkeit, sportlich aktiv zu werden. Im Dezember fahren unsere Siebtklässler in den Skikurs nach Wagrain/Österreich. Gleich im Anschluss an die Weihnachtsferien sind die Volleyballer gefragt und mischen das Dreikönigs-Volleyballturnier des Fördervereins gehörig auf. Ein großes Teilnehmerfeld beim Drachenboot-Schulcup sowie dem Hypo-Citylauf im Frühsommer sind Ehrensache. Auch Sponsorenläufe für einen guten Zweck gehören regelmäßig zum Sportprogramm.

Besonders aktiv sind die Schüler der 6. Klassen: Sie nehmen im Rahmen der Projekttage sowie bei einem Workshop in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle an verschiedenen Aktionen zur Ich-Stärkung und Selbstbehauptung teil.
Am zweiten Wandertag bieten wir dieser Jahrgangsstufe im „Aktionstag Sport: Von der Schule in den Verein“ die Möglichkeit, einen Vormittag lang in eine unbekannte Sportart eingeführt zu werden. Hier standen in den vergangenen Jahren Reiten, Rhönrad, Voltigieren, Kickboxen, Tennis, Hip Hop, Capoeira, Ultimate Frisbee, Golf, Drachenboot, Bogenschießen und Boxen zur Auswahl. Hierzu kooperieren wir mit den entsprechenden Sportvereinen und besuchen in Kleingruppen deren Übungsstätten.

Und im Hochsommer wird noch einmal die ganze Schule sportlich aktiv: Am Sportfest bestreiten die Jahrgangsstufen 5 bis 7 die Bundesjugendspiele, während die älteren Schüler das Schuljahr mit dem Triple-Ball-Turnier oder einem anderen Wettkampf, wie zum Beispiel den Highland Games im Schuljahr 2014/15, ausklingen lassen.

Deutsch

„Wer das Schöne fühlt, wirkt und handelt schön.“ Karl Theodor von Dalberg

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Literatur
Der Namensgeber unserer Schule war nicht nur ein Kirchenfürst, sondern auch ein Förderer und Begleiter der Literatur seiner Zeit – und das war für ihn vor allem die Literatur Schillers und Goethes, zu denen er in engem persönlichem Kontakt stand. Die Freude an der Literatur – am Erzählen, an Lyrik, am Theater – zu wecken, heißt für uns am Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium, die Literatur als ein Medium der Persönlichkeitsbildung zu entdecken. Literarische Welten sind immer auch Welten, in denen ich ausprobieren kann, wer ich sein will und wer ich nicht sein will, wie ich handeln will und wie ich nicht handeln will. In diesem Sinne wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern im Literaturunterricht von Anfang an Gelegenheiten bieten, zu eigenständigen Persönlichkeiten heranzureifen. Im „Leserattenprojekt“, durch die Teilnahme am Antolin-Programm und nicht zuletzt in unserer umfangreichen Schülerbibliothek wird in der Unterstufe die Freude am Lesen gefördert. Ab der Mittelstufe ist eine Teilnahme am „Jugendabo“ des Aschaffenburger Stadttheaters – einer Gründung unseres Namensgebers – möglich.

Schreiben und Lesen
Die Fähigkeit, selbst Texte zu verfassen und fremde Texte begreifen und auswerten zu können, wird in unserem Schreibprogramm – so der Fachbegriff für die systematische Abfolge aufeinander aufbauender Aufsatzarten – entwickelt. Dabei beginnen wir mit einfachen erzählenden und informierenden Texten in der Unterstufe und haben als Ziel vor Augen, bis zur Oberstufe über komplexe Sachverhalte informieren und Standpunkte differenziert und argumentativ ausgewogen vertreten zu können.

Mündlicher Sprachgebrauch
Sprache manifestiert sich nicht zuletzt im gesprochenen Wort. Dieser Tatsache tragen wir in jeder Deutschstunde Rechnung, indem unsere Schülerinnen und Schüler in zahlreichen kommunikativen Situationen – vom klassischen Unterrichtsgespräch über Diskussionen und Referate bis hin zur ausführlichen Debatte – ihr mündliches Ausdrucksvermögen üben. Gerade die Debatte wird seit einiger Zeit bei uns besonders gepflegt, da wir regelmäßig an dem renommierten Wettbewerb „Jugend debattiert“ teilnehmen, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht. Ziel von „Jugend debattiert“ ist es vor allem, jungen Menschen die Kunst zu zeigen, einander genau zuzuhören und kenntnisreich und argumentativ schlüssig die eigene Meinung zu vertreten, mithin ein politisch mündiger und verantwortungsfreudiger Bürger zu werden.

Latein

Latein ist nicht nur Basissprache für alle romanische Sprachen, sondern eine Grundlage gymnasialen Arbeitens.  Es hat positive Auswirkungen auf eine Fülle von anderen Fächern und fördert somit den allgemeinen schulischen Erfolg.

  • Deutsch
    Einblick in den grammatikalischen Aufbau der deutschen Sprache (z.B. exakte Unterscheidung der einzelnen Zeitstufen, Fähigkeit zur Analyse längerer Satzperioden etc.), Förderung des Verständnisses für die eigene Muttersprache: Wer Latein lernt, beherrscht auch die Muttersprache besser!
  • Moderne Fremdsprachen
    Da sich die modernen Fremdsprachen entweder direkt aus dem Lateinischen entwickelt oder große Anleihen daraus genommen haben, bedeutet Lateinlernen keinesfalls Zeitvergeudung, sondern ist Voraussetzung für ein schnelleres und leichteres Erlernen der modernen Fremdsprachen.
    Das Lateinische gewährt einen auf die modernen Fremdsprachen leicht transferierbaren Einblick in das grammatische System und damit das Funktionieren von Sprachen.
  • Mathematik
    Das in diesem Fach geforderte abstrakte und exakte Denken, das Denken in gewissen Ordnungssystemen wird im Lateinunterricht in besonderer Weise gefördert. Die gedanklichen Schritte, die bei der Auflösung einer mathematischen Gleichung oder einer Klammerrechnung ablaufen, sind die gleichen, die bei der Auflösung einer längeren lateinischen Satzperiode bewältigt werden müssen.
  • Geschichte
    Auch Geschichte bedient sich zahlreicher Fachbegriffe aus dem Lateinischen. Die Beschäftigung mit der römischen Antike fördert das Verständnis für die Bedeutung der Vergangenheit und damit die Orientierung in der eigenen Gegenwart: Angesichts der Vereinigung Europas kann es äußerst förderlich sein, sich unserer gemeinsamen Traditionen und kulturellen Wurzeln bewusst zu werden!
  • Naturwissenschaften
    Fachtermini aus dem Lateinischen sind beispielsweise:
    Klassische Konditionierung, Appetenzverhalten, Kontraktion, Bizeps, Stimulus, Rezeptor, Konzentrat, Bazillus, Essenz, Kondensation, Destillation u.v.a.

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  • Und: Vielen Schülern macht Latein einfach Spaß, weil es klar, logisch, systematisch ist und einen Einblick in die Antike gibt.

Englisch

Das Dalberg-Gymnasium bietet zahlreiche Möglichkeiten, die englische Sprache auch jenseits des Klassenzimmers zu erleben.

Englisch wird im sprachlichen und musischen Zweig von unseren Schülerinnen und Schülern als erste Fremdsprache belegt. Wer mit Französisch als erster Fremdsprache startet, setzt in der 6. Jahrgangsstufe mit Englisch als zweiter Fremdsprache ein.
Unsere Schülerinnen und Schüler sollen Englisch als moderne Fremdsprache kennen lernen, in der sie sich in allen Lebensbereichen mündlich wie schriftlich sicher ausdrücken können. Zugleich erlangen sie die Fähigkeit, Sachtexte und literarische Texte mit Freude zu lesen und zu verstehen.
In ganz besonderer Weise dient der bilinguale Unterricht der praktischen Anwendung der Sprachkenntnisse. Wer sich also zusätzlich für den bilingualen Zweig entscheidet, erlebt den Sachfachunterricht in englischer Sprache, beispielsweise in Geographie, Geschichte, Wirtschafts- und Rechtslehre, Physik oder Biologie.

Das Dalberg-Gymnasium bietet zahlreiche Möglichkeiten, die englische Sprache auch jenseits des Klassenzimmers zu erleben:
Die englische Theatergruppe für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen präsentiert an Weihnachten oder am Ende des Schuljahres ihre Stücke, die teilweise sogar selbst geschrieben sind. Während des Jahres lernen die Schülerinnen außerdem mit Improvisationsübungen und anderen Spielen, sich in andere hineinzuversetzen und in Rollen zu schlüpfen und das alles auf Englisch!

Jedes Jahr kommt das White Horse Theatre an unsere Schule, um ein englischsprachiges Theaterstück für die Unterstufe aufzuführen. Die Oberstufe besucht regelmäßig englischsprachige Theateraufführungen im Stadttheater Aschaffenburg oder im English Theatre in Frankfurt. Im Herbst werden vom Casino in Aschaffenburg anlässlich der Britfilms-Woche englische Filme gezeigt.

Regelmäßig und sehr erfolgreich entsendet unsere Schule Teilnehmer zu verschiedenen internationalen Modellparlamenten, bei denen die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments oder der Vereinten Nationen simuliert wird und auf Englisch diskutiert wird.
Das Dalberg-Gymnasium kooperiert mit dem renommierten Anbieter für Sprachferien Embrace England, um unseren Schülerinnen und Schülern einen abwechslungsreichen Sprachaufenthalt in York/England zu ermöglichen.
Sehr beliebt ist zudem die Teilnahme am Schüleraustausch mit unserer Partnerschule Cabot High in Cabot/Arkansas oder an einer Studienreise im Rahmen des P-Seminars in der Oberstufe, beispielsweise nach Perth/Schottland, der Partnerstadt Aschaffenburgs.

Französisch

Am Dalberg-Gymnasium kann man Französisch als erste Fremdsprache ab der 5. Klasse und als dritte Fremdsprache ab der 8. Klasse erlernen.

Die Weltsprache Französisch wird natürlich in unserem Nachbarland gesprochen, mit dem uns eine besondere Freundschaft verbindet. Aufgrund der engen wirtschaftlichen Beziehungen – Frankreich ist der zweitwichtigste Außenhandelspartner Deutschlands – sind gute Französischkenntnisse ein großer Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Auch in anderen europäischen Staaten, Teilen Kanadas, vielen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent sowie in der Karibik und auch vereinzelt in Asien ist Französisch die Muttersprache oder Zweitsprache vieler Menschen, teilweise auch offizielle Amtssprache.

Kontakt mit Muttersprachlern können unsere Schüler während ihrer Schulzeit auf verschiedene Art und Weise knüpfen. Ein erster Austausch führt die Sechstklässler nach Metz oder Nancy und einige Achtklässler können neben unserer Partnerstadt Saint-Germain auch Paris kennen lernen. Dies gilt auch für die Neunt- und Zehntklässler, die Französisch als dritte Fremdsprache lernen.

Außerdem besteht die Möglichkeit im Rahmen individueller Austausche, wie dem Brigitte-Sauzay-Programm, einige Monate oder ein ganzes Jahr in Frankreich zu verbringen.

Damit unsere Schüler auch eine offizielle Bestätigung ihrer Sprachkenntnisse erhalten, können sie in unserer Schule das international anerkannte Sprachdiplom DELF erwerben. Dazu wird ein entsprechender Wahlkurs angeboten.

Im Unterricht wird viel Wert auf Kommunikation und das Kennenlernen der anderen Kultur gelegt. Verschiedene Aktionen wie der Besuch eines französischen Films bei der Cinéfête, ein Vorlesewettbewerb in den Fremdsprachen oder besondere Projekte zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar sollen über den Unterricht hinaus für die französische Sprache und Kultur begeistern.

Italienisch

Italienisch, von seinen Liebhabern auch oft „Mamma Latinas schönste Tochter“ genannt, ist eine wichtige europäische Kultursprache, nämlich die Sprache unzähliger Künstler, Denker und Baumeister (Leonardo da Vinci, Michelangelo, Machiavelli, Dante etc.), die auch unsere Kultur geprägt haben.

Jedoch nimmt das Dalberg-Gymnasium nicht nur seinen kulturkundlichen Bildungsauftrag wahr. Von Anfang an steht die kommunikative Kompetenz im Vordergrund, also die Fähigkeit, mit der Zeit auch komplexe Situationen in mündlicher und schriftlicher Kommunikation zu bewältigen.

Dies wird mit Hilfe verschiedener Medien, abwechslungsreicher Unterrichtsmethoden und vielen Einblicken in die italienische Gesellschaft und das Alltagsleben erreicht. Liedertexte, Comics und Gedichte zählen hier genauso zu den Unterrichtsmaterialien wie Ausschnitte aus Filmen, Werbung, Zeitungen und Zeitschriften. Vielfältige, kreative Aufgaben und auch der bestehende Schüleraustausch mit dem Liceo San Luigi in San Donà regen die Jugendlichen zu Äußerungen in der Zielsprache an, so dass auch sie bald sagen können: „L’italiano è bello!“

Spanisch

Am Dalberg-Gymnasium kann man Spanisch als dritte Fremdsprache ab der 8. Klasse und als spätbeginnende Fremdsprache ab der 10. Klasse lernen.

Spanischunterricht durch unsere Muttersprachlerin

Spanischunterricht durch unsere Muttersprachlerin

 Madridaustausch

Madridaustausch

Die Weltsprache Spanisch wird nicht nur in Spanien selbst, mit dem uns enge wirtschaftliche Beziehungen verbinden, sondern mit Ausnahme von Brasilien auch in allen lateinamerikanischen Staaten sowie auf einigen Inseln der Karibik gesprochen.

In unserem Unterricht wird viel Wert auf Kommunikation und das Kennenlernen der anderen Kultur gelegt.
Kontakt mit Muttersprachlern können unsere Schüler während ihrer Schulzeit auf verschiedene Art und Weise knüpfen. Für die Schüler der 10. Klassen, die Spanisch als 3. Fremdsprache erlernen, wird ein klassischer Austausch nach Madrid angeboten. Da möglicherweise nicht immer für alle Schüler ein Platz frei ist, werden noch Individualaustausche organisiert. Dazu gehören Besuche in Barcelona, oder längere Aufenthalte in Argentinien oder Peru. Dies gilt auch für die Zehntklässler, die Spanisch als spätbeginnende Sprache erlernen. Insbesondere Argentinien (hier ein Bericht) und Peru sind die Länder, aus denen regelmäßig auch Gastschüler an unsere Schule kommen.

Damit unsere Schülerinnen und Schüler auch eine offizielle Bestätigung ihrer Sprachkenntnisse erhalten, können sie in unserer Schule das international anerkannte Sprachdiplom DELE erwerben. Dazu wird ein entsprechender Wahlkurs von Frau Fermina del Val González angeboten.

Wir freuen uns, in Frau del Val González eine überaus engagierte Muttersprachlerin als besonders wertvolle Verstärkung für unseren Spanischunterricht , die Austausche und die DELE-Prüfung gewonnen zu haben, von deren authentischen Kenntnissen die Schüler enorm profitieren.

Mathematik

„Die Natur ist in der Sprache der Mathematik geschrieben.“ (Galileo Galilei) Die „Sprache der Mathematik“ wird am Dalberg-Gymnasium menschlich und modern gelehrt. Ein sinnvoller und kompetenter Umgang mit Medien aller Art ist dabei selbstverständlich.

Schon in der Unterstufe lernen die Schülerinnen und Schüler dynamische Mathematikprogramme kennen. In der 10. Klasse verwenden unsere Schülerinnen und Schüler im Unterricht einen CAS-Taschenrechner, der ihnen neue Lösungsmöglichkeiten eröffnet und bis zur Abiturprüfung verwendet werden kann.

Während der Intensivierungsstunden wird vor allem Rechenpraxis trainiert. Dabei steht das eigenständige Arbeiten der Schüler im Mittelpunkt. In den 5. und 6. Klassen geschieht dies in der Regel in halber Klassenstärke.
Schülerinnen und Schüler, die gerne knobeln, oder diejenigen, die sich in ein mathematisches Thema vertiefen möchten, erhalten in diversen Wettbewerben eine zusätzliche Möglichkeit, sich mit der Mathematik zu beschäftigen.

Der Bayerische Mathematik Test (BMT)

Für die 8. bzw. 10. Klassen findet zu Beginn des Schuljahres der Bayerische Mathematik Test statt. Die Angaben für diesen Test aus den früheren Jahrgängen sowie die aktuellen Termine findet man hier, interaktive Übungen dazu hier.

Grundwissen

Die Mathematik lebt vom Grundwissen. Dieses zu sichern und anzuwenden ist ihr Fundament. Daher finden an unserer Schule jeweils am Schuljahresanfang schulinterne Grundwissenstests in den Jahrgangsstufen 6, 7 und 9 statt.

Hier  ist zu jeder Jahrgangsstufe und zu jedem Lehrplanthema je eine Seite über Inhalte zum Grundwissen mit passenden Übungsaufgaben und Lösungen zusammengestellt. Eine Zusammenfassung in gebundener Form, passend zu unserem Lehrbuch, bieten die Grundwissenshefte  des Klett-Verlags (Reihe Lambacher Schweizer Grundwissen Bayern).

Übungsmaterial

Manche Inhalte sitzen erst, wenn sie mehrfach geübt werden. Rechenfertigkeit gewinnt man durch regelmäßiges Training. Hier  wird für jede Jahrgangsstufe Übungsmaterial online zur Verfügung gestellt.

Unser Elternbeirat ermöglicht darüber hinaus allen Schülerinnen und Schülern einen kostenlosen Zugang zur Lern- und Übungsplattform mathegym.de,   die zu jedem Unterrichtsthema Aufgaben in verschiedenen Niveaustufen enthält und Hilfestellungen beim Lösen anbietet.

Merkhilfe

Ab Jahrgangsstufe 10 ist die Merkhilfe als Hilfsmittel zugelassen.

Erachtet es eine Lehrkraft nach einer sachgemäßen Prüfung der Lerninhalte für sinnvoll, so kann die Verwendung der Merkhilfe bei Leistungsnachweisen ausgeschlossen werden.

Software

Bereits ab der 5. Jahrgangsstufe wird an unserer Schule bei speziellen Themen des Mathematikunterrichts die Software GeoGebra  eingesetzt. Diese höchst leistungsfähige dynamische Mathematiksoftware gibt es als Freeware für den heimischen Rechner, für Tablets und sogar für Smartphones.

Wettbewerbe

Für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler bieten wir die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben an, die im Folgenden aufgeführt werden:

Der internationale Känguru-Wettbewerb  findet jedes Jahr am dritten Donnerstag im März statt.

Die Mathematik-Olympiade Aschaffenburg (MOAS)  für die Klassen 5 bis 8 wird in zwei Runden ausgetragen.

Der Pangea-Wettbewerb  hat sich zum Ziel gesetzt, die Freude an der Mathematik zu fördern.

Physik

Physik gilt als die Basis der Naturwissenschaften und stellt die Grundlage für zahlreiche technische Innovationen dar. Sie beschäftigt sich mit Erscheinungen und Prinzipien unserer Natur und ermöglicht die Erklärung und Voraussage vieler Ereignisse unserer natürlichen Umwelt.

Im Gymnasium erhalten die Schülerinnen und Schüler Zugang zur Physik in der 7. Jahrgangsstufe im Fach „Natur und Technik“. Erfolgen die Erklärungen hier noch anhand anschaulicher Modelle, so greift das Fach ab der 8. Jahrgangsstufe immer mehr auf mathematische Modellierungen zurück. Bis zur Jahrgangsstufe 10 wird der Schüler so mit den klassischen Bereichen Optik, Mechanik, Wärmelehre, Elektrik und Magnetismus, Schwingungen und Wellen, aber auch mit den modernen Bereichen Atomphysik, Kernphysik und Relativitätstheorie vertraut. Im Unterricht werden theoretische Darlegungen immer wieder von Lehrversuchen begleitet. Oft erhalten die Jugendlichen Gelegenheit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten anhand eigens durchgeführter Experimente zu erweitern.

In der Oberstufe werden die Kenntnisse in der klassischen Elektrizitätslehre und in der Physik der Atome und Atomkerne erheblich vertieft. Alternativ wird in der 12. Jahrgangsstufe das Fach Astrophysik angeboten. In W- oder P-Seminaren bietet sich die Möglichkeit, auf individuelle Weise physikalischen Interessen nachzugehen.

Besonders interessierten Schülerinnen und Schülern wird darüber hinaus Gelegenheit geboten, ihre Fähigkeiten anhand von Wettbewerben wie „Experimente antworten“, „Jugend forscht“ oder der internationalen Physikolympiade zu erproben.

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Biologie

„Erstaunen ist der Beginn der Naturwissenschaft.“ (Aristoteles)

Das Fach Biologie (ein Teilbereich der sogenannten MINT-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begleitet Schülerinnen und Schüler am Gymnasium von der 5. bis zur 12. Klasse und beschäftigt sich mit den Lebewesen und ihren Lebenserscheinungen sowie allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen.

In der Unterstufe ist diese Naturwissenschaft zunächst eingebettet in das Fach Natur und Technik. So spielen in der 5. Jahrgangsstufe Naturphänomene im Teilbereich Naturwissenschaftliches Arbeiten eine große Rolle und bringen die Schüler beim selbständigen Experimentieren auch zu biologischen Themenbereichen tatsächlich immer wieder zum Staunen.

Bilinguale Klassen können in der 6. Klasse in Biologie die englische Sprache teilweise bereits als Arbeitssprache einsetzen.

In höheren Jahrgangsstufen wird die Auseinandersetzung mit der lebendigen Umwelt stetig intensiver und wissenschaftlicher und die Schülerinnen und Schüler tauchen in verschiedene Teilbereiche der Biologie (Genetik, Verhaltensforschung, Neurobiologie und viele andere mehr) ein. In der Oberstufe besteht dann die Möglichkeit, ein W- oder ein P-Seminar etwa zur Planung und Durchführung einer Knochenmark-Typisierungsaktion oder zu neuesten Erkenntnissen in der Genetik und Humanmedizin zu belegen. In allen Jahrgangsstufen können interessierte Forscher und Tüftler zudem an Wettbewerben wie zum Beispiel „Experimente antworten“ und „Jugend forscht“ in unserer als „MINT-freundlich“ ausgezeichneten Schule teilnehmen.

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  • Grundwissen NuT 5 hier
  • Grundwissen Biologie 8 hier
  • Grundwissen Biologie 9 hier
  • Grundwissen Biologie 10 hier

Durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen und mit Hilfe der Arbeitsmethoden und Denkweisen der Fachwissenschaft fördert der Biologieunterricht diejenigen Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler für eine naturwissenschaftlich-technische Berufsorientierung, aber auch für die aktive Teilhabe an der öffentlichen Diskussion benötigen. Die Erkenntnisse der Humanbiologie oder die Sichtweise der Evolutionstheorie beeinflussen überdies in hohem Maß unser Selbstverständnis und unser Weltbild.

Aus der Beschäftigung mit den Lebewesen und Lebensvorgängen in ihrer Komplexität und mit deren wechselseitigen Abhängigkeiten erwächst eine Voraussetzung für vorausschauendes Handeln zum nachhaltigen Schutz der Lebensgrundlagen in Verantwortung für die nachfolgenden Generationen.
Die von der Natur ausgehende Faszination, deren Schönheit und das Wissen, dass der Mensch seine Umwelt tiefgreifend beeinflusst, zugleich aber Teil derselben ist, führen die Schülerinnen und Schüler zur Achtung vor dem Lebendigen und zur Verantwortlichkeit des Menschen für sein Handeln.

Chemie

Die Chemie befasst sich mit dem Aufbau der Materie und den Stoffumwandlungen.

Fast jeder Vorgang in uns und um uns herum ist eine chemische Reaktion und die Gesetzmäßigkeiten dahinter werden ab der 9. Jahrgangsstufe im Chemieunterricht besprochen. Anhand des Aufbaus der Atome und der Moleküle können die Eigenschaften der Stoffe erkannt und besser verstanden werden. Dies ist auch die Grundlage für viele technische Prozesse wie z.B. die Herstellung von Kunststoffen.

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  • Grundwissen Klasse 9 hier
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Natur und Technik

In der gymnasialen Unterstufe werden die Schwerpunkte Naturwissenschaftliches Arbeiten, Biologie, Informatik und Physik – unter Berücksichtigung der Chemie – zusammengeführt.

Die Fächer bilden das Fach „Natur und Technik“ nach folgendem Schema:

5. Klasse: Biologie + Naturwissenschaftliches Arbeiten
6. Klasse: Biologie + Informatik
7. Klasse: Physik + Informatik

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich dabei mit naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten, mit Modellen und Ordnungsprinzipien. Sie gehen dabei nach Möglichkeit eigenständig und in kleinen Teams vor, zum Beispiel, indem sie selber tüfteln, experimentieren oder ansatzweise programmieren.

Bilinguale Klassen können in der 6. Klasse in Biologie die englische Sprache teilweise bereits als Arbeitssprache einsetzen.

In Natur und Technik können die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Sachverhalte auf eine Weise beobachten, die der Ganzheitlichkeit kindlicher Wahrnehmung entspricht. Insbesondere vernetztes, logisches und abstrahierendes Denken wird dabei gefördert. Zugleich machen sie sich mit spezifischen Arbeitsmethoden und Konzepten der Naturwissenschaften und der Informatik vertraut. Dabei greift das Fach die natürliche Neugier von Mädchen und Jungen für Naturphänomene und technische Systeme auf und hilft, dieses Interesse und damit auch die Offenheit für eine spätere berufliche Orientierung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu bewahren.

Für die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe schlägt das Fach Natur und Technik eine Brücke vom Heimat- und Sachunterricht der Grundschule zum Fachunterricht in der Mittelstufe des Gymnasiums und bildet somit das Eingangstor zur faszinierenden Welt der Biologie, Chemie, Physik und Informatik.

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  • Grundwissen Natur und Technik Klasse 5 hier
  • Grundwissen Natur und Technik Klasse 6 hier

Geschichte

„Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausschauen.“
(Winston Churchill)

Ziel des Geschichtsunterrichts in der Unter- und Mittelstufe ist es, den Schülern einen an der Chronologie historischen Geschehens orientierten Überblick über die Epochen und Räume der Weltgeschichte zu vermitteln. Dabei sollen die Schwerpunkte auf der Erarbeitung von Grundlinien der deutschen und europäischen Geschichte liegen. Ab der frühen Neuzeit wird aber auch zunehmend die weltpolitische Dimension aufgegriffen. Die Entwicklung eines chronologischen Bewusstseins schafft so einen Ordnungsrahmen für die Vielfalt der historischen Phänomene.

Im bilingualen Zweig wird der Geschichtsunterricht in der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufe vorzugsweise von einer Lehrkraft mit Zweitfach Englisch geführt. Die englische Sprache spielt dabei zeitweise als Unterrichtssprache oder bei der Auseinandersetzung mit Quellen aus dem englischsprachigen Raum eine große Rolle. Ein bedeutendes Ziel des bilingualen Unterrichts ist es, die fremdsprachliche, also insbesondere britische und amerikanische historische Perspektive mit der kontinental geprägten historischen Perspektive zu vergleichen und dabei zu einem eigenen, unabhängigen Standpunkt zu gelangen.

Der Geschichtsunterricht in der Oberstufe konzentriert sich auf der Basis eines soliden Grundwissens stärker auf thematische Längsschnitte, welche die in der Unter- und Mittelstufe erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in neuen Zusammenhängen zur Anwendung bringen und vertiefen. Das Fach Geschichte soll so die Allgemeinbildung der jungen Erwachsenen erweitern und eine sichere historische Orientierung gewährleisten.

Eine Auswahl an außerschulischen Lernorten und Kooperationen:

  • Museen der Stadt Aschaffenburg, z.B. in Klasse 6 zur römischen Geschichte
  • Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, z.B. in Klasse 8 zum Thema Industrialisierung in Aschaffenburg und insbesondere im Rahmen der W-Seminare in der 11. und 12. Klasse
  • Zeitzeugengespräche, z.B. in Klasse 9 zu den Themen Nationalsozialismus oder Nachkriegszeit
  • Gedenkstätte Flossenbürg: Exkursion in Klasse 9
  • Haus der Deutschen Geschichte Bonn: Exkursion in Klasse 10
  • Murnau-Stiftung Wiesbaden und Programmkino Casino Aschaffenburg: Analyse historischer Filme ab Klasse 9 und im Rahmen von P-Seminaren der 11. und 12. Klasse
  • Studienfahrten, z.B. nach Israel im Rahmen des P-Seminars „Stolpersteine“ in Klasse 11

Sozialkunde

Wenn Politik „Geschichte in Aktion“ ist, dann muss die politische Bildung (Sozialkunde) den Geschichtsunterricht ergänzen.

Das tut sie ab dem Ende der Mittelstufe in der 10. Jahrgangsstufe bis zum Abitur als anscheinend natürliches „Kombifach“ Sozialkunde zum Fach Geschichte.
Im Zentrum der politischen Bildung „stehen der Mensch als soziales und politisches Wesen (Zoon politikon), die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Mitgestaltung der internationalen Politik. Übergeordnete Zielsetzung ist, die Schüler auf der Grundlage des Menschenbildes der Demokratie zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu erziehen “ (Lehrplan, Selbstverständnis des Fachs).

Sollte Politik die Kunst sein, „die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht“ (Paul Valery), dann hat die politische Bildung ihr Aufgabenfeld gefunden!
Das Fach Sozialkunde versucht Kenntnisse des gesellschaftlichen Systems und seiner Entwicklung sowie des politischen Prozesses auf nationaler wie internationaler Ebene zu vermitteln.
Dazu gehören in der 10. Jahrgangsstufe die Grundlagen unserer Verfassungsordnung, die Mitwirkungsmöglichkeiten in der demokratischen Gesellschaft im Überblick und die Grundzüge der politischen Ordnung in Deutschland.
In der 11. und 12. Jahrgangsstufe kommen dazu: die Struktur und der Wandel der Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland, die Grundzüge politischer Systeme der Gegenwart, die europäische Einigung, Frieden und Sicherheit als Aufgabe der internationalen Politik sowie die Herausforderungen für die Politik in einer globalisierten Welt.

Aktivitäten im Fach Sozialkunde an unserer Schule, die über die Grenzen des einstündigen Faches in – nur – drei Jahrgangsstufen etwas hinausweisen:

  • Besuch der alten „Bundeshauptstadt“ Bonn: Pfad der Demokratie (10. Jgst.)
  • Fahrten nach Berlin und nach Straßburg: Europarat bzw. Europäisches Parlament (11. Jgst.)
  • Diskussionen der Schüler mit Abgeordneten des Landtags, Bundestags und des Europäischen Parlaments (10. und 11. Jgst.)
  • Diskussionen mit Vertretern der Europäischen Kommission (11. Jgst.)

Geographie

Alle Schülerinnen und Schüler des Dalberg-Gymnasiums begegnen der Geographie als zweistündigem Fach in den Jahrgangsstufen 5, 7, 8 und 10 sowie in der Oberstufe, zum Beispiel als W-Seminar oder P-Seminar. In unseren bilingualen Klassen wenden unsere Schülerinnen und Schüler im Geographie-Unterricht die englische Sprache als Unterrichtssprache an.

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Ziel ist nicht die Beschreibung einzelner Länder und Räume, sondern die Erklärung der Zusammenhänge von Raum, Atmosphäre und Mensch. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei ihren Raum verstehen lernen. Wichtig ist darüber hinaus das Erlernen grundlegender Fertigkeiten, beispielsweise das Lesen und Erstellen von typisch geographischen Diagrammen, das Anfertigen eigener Kartenentwürfe und die Anwendung von Geographischen Informations-Systemen (GIS). Neben klassischen Medien wie Atlas und Buch wenden wir auch stumme Globen, Modelle, selbst gestaltete Wandkarten, digitale Atlanten und entsprechende Apps an.
Immer wieder beteiligen sich unsere Klassen an Projekten wie „Plant for the Planet“ und „Fair Future II“, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit ökologischen, ökonomischen oder sozialen Problemstellungen auseinandersetzen.

Daneben pflegt das Dalberg-Gymnasium einen intensiven Kontakt mit dem Vermessungsamt der Stadt Aschaffenburg. Unter anderem dank dieser Kooperation lernen unsere Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von praxisorientierten Veranstaltungen oder im Rahmen von P-Seminaren und Exkursionen die Bedeutung der Geographie jenseits des Klassenzimmers kennen. So hatten sie zum Beispiel die Möglichkeit, die Konversionsfläche Travispark an der Würzburger Straße zu untersuchen oder im Rahmen des P-Seminars an einer Alpenexkursion teilzunehmen.

Wirtschaft und Recht

Wirtschaft und Recht hilft – als Kernfach für Nachhaltigkeit – dabei, sich kritisch mit dem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen.

Wirtschaft und Recht ermöglicht ab der neunten Jahrgangsstufe allen Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in ökonomische Zusammenhänge und vermittelt juristisches Grundwissen. Das Fach zeichnet sich vor allem durch den starken Bezug zur Lebenswirklichkeit der Schüler aus. Welche Rechte habe ich, wenn sich ein gekauftes Produkt als mangelhaft erweist? Wie kann ich für mich selbst den richtigen Beruf finden? Wie kann ich sicher online bezahlen? Diese und viele weitere spannende Fragen beantworten wir in der 9. Jahrgangsstufe.

Ab der 10. Jahrgangsstufe werden dann auch volkswirtschaftliche Zusammenhänge betrachtet. Hier liegt der Reiz des Faches auch in seinem sehr hohen Aktualitätsbezug. So werden im Unterricht beispielsweise brisante Themen wie „Steueroasen“ oder der „demografische Wandel und seine Herausforderungen“ erarbeitet. Insbesondere im Oberstufenunterricht werden dann zunehmend komplexere juristische Probleme gelöst. Das Arbeiten mit konkreten Fällen aus der Praxis und deren Lösung im Gutachtenstil hilft nicht nur bei der Bewältigung eigener Probleme bei verzögerten Lieferungen oder Schadensersatzansprüchen, sondern vermittelt darüber hinaus die Kunst des Gutachtenstils und gibt ein Gefühl dafür, ob ein Jurastudium Spaß machen könnte. Außerdem widmet man sich im Unterricht der 11. und 12. Jahrgangsstufe auch weiterhin aktuellen volkswirtschaftlichen Problemen. So setzt man sich zum Beispiel mit der Niedrigzinspolitik der EZB auseinander oder diskutiert die Wirkung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

Neben diesen spannenden Unterrichtsthemen hilft Wirtschaft und Recht als Kernfach für Nachhaltigkeit dabei, sich kritisch mit dem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen und so bewusst mit den begrenzten Ressourcen umzugehen und die Menschenwürde von Arbeitnehmern in Niedriglohnländern zu achten.

Spannende Betriebsbesichtigungen wie zum Beispiel die Erkundung der Kontaktlinsenproduktion von CIBA, VISON, Führungen in der Frankfurter Börse, Besuche von Berufsmessen oder das Beobachten von Zivil- und Strafprozessen im Amtsgericht Aschaffenburg ergänzen den Unterricht und ermöglichen interessante Einblicke in die Arbeitswelt.

Denn Wirtschaft und Recht ist das Leitfach für die berufliche Orientierung. Am Dalberg-Gymnasium bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern deshalb neben den Betriebsbesichtigungen ein Betriebspraktikum, den Wahlkurs „Unternehmen entdecken, Berufe hautnah erleben“ und eine Datenbank, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, das berufliche Netzwerk von Eltern und ehemaligen Schülern aus der Schulfamilie zu nutzen.

Für Schüler des bilingualen Zweigs findet Wirtschaft und Recht in der 9. und teilweise auch in der 10. Jahrgangsstufe zweisprachig statt. Themen wie Börse, Werbung und unternehmerische Entscheidungen werden in der Fremdsprache unterrichtet, spezifisch deutsche Inhalte z.B. Recht werden auf Deutsch besprochen.

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